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Newsletter-Pop-ups: Fluch oder Segen?

Fluch und Segen zugleich! Eigentlich sind Pop-ups seit ein paar Jahren aus der Mode, schließlich stehen sie bei vielen Usern für die nervigste Form von Online-Werbung. Sind wir privat am surfen, können aufpoppende Fenster ganz schön anstrengend sein. Viele bunte Inhalte kämpfen auf Webseiten um die Blicke des Besuchers. Das Ergebnis: Eine permanente Reizüberflutung. Hilft in diesem Fall ein noch stärkerer Reiz, eine Bewegung, um Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen? Pop-ups haben mittlerweile einen wirklich schwierigen Stand. Doch warum findet man Pop-ups trotzdem auf so vielen Seiten? Weil sie funktionieren.

Begriffserklärung

Wenn Sie sich auf einer Website im Browser befinden und sich ein neues Fenster öffnet, ist dies ein Pop-Up. Dieses neue Fenster erscheint entweder, weil Sie auf einen CTA geklickt haben, oder ohne Interaktion. Es existieren drei Arten von Pop-ups in einem Browser. Eigenständige Fenster, Pop-Ups die in der Seite als Elemente integriert sind und Pop-Ups als Dialogfenster. Pop-up Fenster können sich in der Größe unterscheiden, sie bedecken jedoch häufig den ganzen Bildschirm („Overlays“).


Quelle: Monday


Quelle: Amazon


Quelle: Hubspot

Wie kann ich Pop-ups nutzen, ohne zu nerven?

Popup-Fenster enthalten oftmals unerwünschte Werbung und werden daher als störend empfunden. Doch sie können mehr!
Richtig eingesetzt haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche Inhalte anzuzeigen oder eine bestimmte Interaktion beim Webseiten-Besucher abzufragen.
Mittels Pop-ups können Sie bis zu 50% höhere Registrierungen erreichen.

Mit den folgenden Tipps werden Ihre Pop-ups ein gewinnbringender Segen:

Must-Haves

  1. Zeitpunkt: Das Pop-up sollte nie sofort eingeblendet werden, sondern immer erst nach ein paar Sekunden oder Pageviews. Zunächst muss der Besucher von Ihrem Angebot wenigstens neugierig gemacht worden sein.
  2. Frequenz: Wiederholen Sie die Einblendung nach jeder zweiten oder dritten Wiederkehr. Wer das Formular bereits abgesendet hat, sollte mit dem Pop-up nicht erneut konfrontiert werden.
  3. Optik: Pop-up-Formulare müssen optisch ansprechend und professionell wirken.
  4. Angebot: Bieten Sie etwas Unwiderstehliches an und setzten dazu eine schlagkräftige Headline ein.
  5. Mobile: Denken Sie an jene Websitebesucher, welche per Smartphone oder Tablet unterwegs sind.

Nice-to-haves

  1. Feldanzahl: Am besten einzig und allein die E-Mail-Adresse abfragen. Weitere Eingabefelder wirken wie Filter.
  2. Fehlermeldungen: Fehler sollten inline angezeigt werden, so dass diese schnell verstanden und die Eingabe einfach korrigiert werden kann.
  3. Segmentierung: Es ist hilfreich, Pop-ups segmentiert, etwa für Neukunden oder bei Exit-Intent zu schalten.
  4. Optimierung: Testen Sie alternative Varianten im Rahmen von A/B-Splittests.
  5. Abfolge: Präsentieren Sie Nicht-Reagierern Pop-ups mit alternativen Angeboten.

→ Bonus-Tipp:
Lässt man sich Pop-ups von einem Grafiker erstellen, kann dies schnell eine kostspielige Sache werden. Das muss nicht sein! Mit dem Tool PopupAlly können Sie Ihre eigenen Pop-ups bauen und Statistiken einsehen. So sehen Sie beispielsweise wie viele Ihrer Nutzer sich anschließend für Ihren Newsletter oder Blog eingetragen haben.

Fazit

Auch wenn der Ruf der Pop-ups kein guter ist, führen sie dennoch oft zu einem gewissen Erfolg. Ein paar Regeln beachtet, kann ein Pop-up dazu genutzt werden, Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Element zu lenken. Darauf zu verzichten wäre schlicht Verschwendung von Leads und Kunden.
Wie stehen Sie zu Pop-ups? Setzen Sie selbst welche ein oder fühlen Sie sich von den Fenstern einfach nur gestört?

Ein paar schöne Beispiele aus der Praxis finden Sie hier.

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