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Tipps und Beispiele für einen Call-to-Action

Call-to-Action Tipps

Eine der wichtigsten Stellschrauben zur Verbesserung der Konversionsrate ist die Handlungsaufforderung („Call-to-Action“). Aufgrund der Bedeutung für den Marketingerfolg lohnt es sich, ihre wichtigsten Qualitätsmerkmale genauer unter die Lupe zu nehmen.

Sinn und Zweck einer Handlungsaufforderung

Eine Handlungsaufforderung hilft Dir, den Besucher einer Webseite bzw. den Benutzer einer App zu einer bestimmten Aktion zu bewegen; zum Beispiel die Registrierung für einen Newsletzter oder der Download eines PDFs. Wichtigster Bestandteil einer Handlungsaufforderung eine verlinkte Schaltfläche oder alternativ ein verlinkter Text. Die Aufforderung kann durch weitere Elemente wie z.B. Texte, Bilder etc. gestützt werden.

Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

Verdammt oft wird die Bedeutung der Handlungsaufforderung unterschätzt. Dabei sind es oft Kleinigkeiten, welche gerade hier enormen Einfluss darauf haben, ob der Zielkunde reagiert oder nicht.

Verwende starke Verben

Nutze starke Verben, denn sie verleihen der Handlungsaufforderung mehr Kraft, Aktivität und Leben, wie z.B, wachsen, halten, fangen, sehen, geben, gleiten, verlieren, klingen, kennen, mögen usw.

Nutze eine aktivierende Sprache

Für eine Aufforderung nutzt man am besten aktive Verben. Aber Vorsicht: Ein Befehlston (Imperativ) kann beim Zielkunden zu einer Trotzreaktion führen. Frag Dich deshalb stets: Was möchte dieser vermutlich als nächstes tun? Tatsächlich kaufen oder sich zunächst erst näher informieren? Achte darauf, dass eingesetzte Verben möglichst positiv klingen bze. keine negative Konnotation haben.

call-to-action Beispiel

Vermittle Dringlichkeit

Zeitlich oder mengenmäßig limitierte Angebote üben einen besonderen Reiz aus. Drücke deshalb in der Handlungsaufforderung ruhig eine gewisse Dringlichkeit aus. Aber übertreibe es nicht! Die Technik nutzt sich schnell ab – und unglaubwürdige Limitierungen fördern nicht gerade das Vertrauen.

Ermögliche eine gute Erfassbarkeit

Schreib verständliche Texte und nutze dazu kurze Wörter und Symbole. Lange, zusammengesetzte Wörter sind oft schwer erfassbar und daher ungeeignet. Die Beschriftung eines CTA-Buttons sollte nie mehr als mit 4-5 Wörter umfassen.

Achte auf Konsistenz

Verwende ein einheitliches Wording. Wenn im Text von einem „Whitepaper“ die Rede ist, soll es auf dem CTA-Button nicht plötzlich „PDF“ genannt werden – nur weil das Wort kürzer ist.
Auch Inkonsistentenzen in Bezug auf Typo, Formatierungen und Design sind ungünstig.

Achte auf optische Präsenz

Entferne Dich mal zwei Meter vom Dislay: Nur wenn die Handlungsaufforderung immer noch optisch hervorspringt, ist sie ausreichend präsent. Ansonsten gilt: Mehr Größe, Farbkontrast und Abstand zu anderen Inhalten.

Gestalte Buttons „clickable“

Erstaunlich oft werden CTA-Buttons gestaltet, die überhaupt nicht wie Buttons aussehen, sondern eher wie Bilder oder Stilmittel. Achte darauf, dass der Button zum Klicken animiert, zum Beispiel mit Hilfe von Animationen und Mouseover-Effekten.

Verwende Icons

Ein Icon auf dem Button kann die ausgeführte Aktion verständlicher. Vor allem gelernte Symbole erhöhen die Erfassbarkeit von Informationen deutlich. Der Einsatz sollte die Lesbarkeit des Textes jedoch nicht beeinträchtigen, d.h. sollte am Anfang oder Ende des Buttons platziert sein.

cta button
Quelle: Medium

Platziere CTAs korrekt

Es gilt der Grundsatz, dass die Handlungsaufforderung auch ohne Scrollen sofort erfassbar sein sollte. Daher bietet es sich manchmal an, den CTA nicht nur am Ende eines Angebots zu platzieren. So kann es sinnvoll sein, diesen zusätzlich im Header bzw. im im Key Visual einzubetten.

Bei erklärungsbedürftigen Angeboten und „schwierigeren“ Reaktionszielen macht es jedoch wenig Sinn, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Platziere in so einem Fall Deinen CTA ausschließlich am Ende eines Angebots.

Setze Trigger ein

Oftmals fehlt ein kleiner Stups, um den interesseierten Zielkunden tatsächlich zum Klicken zu bewegen. Zum Beispiel die Nennung eines überraschenden, zusätzlichen Vorteils.

Call-to-Action Beispiel
Quelle: 121Watt

Biete Alternativen an

Bevor der Zielkunde gar nicht reagiert, sollte er wenigstens auf ein alternatives Angebot reagieren. Definiere daher als „Auffangnetz“ alternative Angebote unterhalb des primären CTAs bestehend aus ein bis zwei zuzsätzliche Optionen an. Diese sollten jedoch optisch weniger präsent sein als die primäre Handlungsaufforderung, um diese nicht abzuwerten.

Call-to-Action Beispiel Spotify
Quelle: Spotify

Aber Vorsicht: Auf sehr zielgerichteten Landingpages können alternative CTAs die Customer Journey auch stören.

Bonus-Tipp
Vor allem junge Marken haben das Problem, dass dem Zielkunde noch das notwendige Vertrauen fehlt, um mit ihr in einen Dialog zu treten. Eine Handlungsaufforderung bleibt dann oft aus. In so einem Fall sind vertrauensbildene Inhalte (Social Proof) unverzichtbar. Beispiele hierfür sind Testimonials, Kunden-Bewertungen, Influencer-Zitate, Test-Siegel oder Social Shares.

Fazit


Jede Handlungsaufforderung lässt sich weiter optimieren. Es ist jedoch schwer, die richtigen Stellschrauben zu finden, denn die Veränderung eines Elements hat stets Einfluss auf andere Elemente. Gib Dich also nie mit dem Status quo zufrieden, sondern teste immer wieder neue Varianten.

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2 Kommentare
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    Elisabeth Klemke Mai 15,2020 von 9:31

    Moin Andreas,
    Haben gerade auf Deine Website geguckt. Wir finden den Button gut platziert und aussagekräftig!

    Liebe Grüße

    Ellie

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    Andreas Herrmann Mai 14,2020 von 23:27

    Danke für diesen anregenden Input! Ist es richtig, dass es Sinn macht den Kontakt-Button z.B.: Ihre GRATIS Anfrage … zu benennen? Für eine Info oder Tipps bin ich dankbar! Beste Grüße!

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