Basiswissen

11 Tipps für schlagkräftige CTAs

CTA Buttons platzieren

Ein Newsletter oder eine Landingpage ohne klare Handlungsaufforderung ist wie ein Auto ohne Gaspedal: Mit beidem gelangt man nur schwerlich ans Ziel. Aufgrund der vielen Gestaltungsmöglichkeiten lohnt es sich immer, die Performance von Call-to-Actions zu hinterfragen – und natürlich zu verbessern.

11 Tipps für wirkungsvolle Call-to-Action Buttons:

1. Aktive Verben verwenden

„Erleben“, „Probieren“, „Testen“, „Staunen“ – eine direkte Aufforderung kann nur mit aktiven Verben funktionieren. Buttons, auf denen bloß „Mehr“ oder „Submit“ steht, übertragen hingegen wenig Motivation.

2. Positive Wörter

Aktive Verben gibt es viele – aber klingen die aus der Perspektive des Users im aktuellen Kontext auch positiv? Was möchte dieser vermutlich als nächstes tun? Tatsächlich kaufen oder sich zunächst erst näher informieren? Positiv beschriebene CTAs bringen den User deutlich schneller dazu, eine Aktion auszuführen.

3. Dringlichkeit

Zeitlich oder mengenmäßig limitierte Angebote üben einen besonderen Reiz aus. Drücken Sie im CTA daher ruhig eine Dringlichkeit aus – natürlich ohne dabei den User zu sehr unter Druck zu setzen.

(Quelle: Otto)

4. Erfassbarkeit

Der CTA-Button darf ohne Probleme mit 4-5 Wörtern beschriftet sein. Lange, zusammengesetzte Wörter sind jedoch schwer erfassbar und daher ungeeignet.

5. Wording

Verwenden Sie ein einheitliches Wording. Wenn im Text von einem „Whitepaper“ die Rede ist, soll es auf dem CTA-Button nicht plötzlich „PDF“ genannt werden – nur weil das Wort kürzer ist.

6. Optische Präsenz

Entfernen Sie sich mal zwei Meter vom Monitor bzw. Display. Nur wenn der CTA-Button immer noch optisch hervorspringt, ist er geeignet. Ansonsten gilt: Mehr Größe, Farbkontrast und Abstand zu anderen Inhalten.

7. Clickable

Erstaunlich oft werden CTA-Buttons gestaltet, die überhaupt nicht wie Buttons aussehen. Vor allem Printdesigner tun sich hier manchmal schwer. Achten Sie darauf, dass der Button auch „clickable“ aussieht. Inspiration findet man per Google-Bildsuche mit dem Keyword „web button“.

8. Icons

In vielen Fällen können Icons auf dem Button die Handlung verständlicher machen. Vor allem gelernte Symbole erhöhen die Erfassbarkeit von Informationen deutlich. Der Einsatz sollte die Lesbarkeit des Button-Textes jedoch nicht beeinträchtigen.

(Quelle: Medium)

9. Header und Footer

Es gilt der Grundsatz, dass der CTA auch ohne Scrollen sofort erfassbar sein sollte. Daher bietet sich eine Positionierung zusätzlich im Header an. Verbreitet ist das Einbetten des CTAs im Key Visual.

10. Verstärker

Oftmals fehlt ein kleiner Stups, um den Klick auf den CTA-Button tatsächlich auszulösen. Zum Beispiel die Nennung eines weiteren Nutzen oder Vorteil für den User unmittelbar neben oder unter dem Button.

(Quelle: Netflix)

11. Alternativen

Bevor ein User gar nicht reagiert, sollte er wenigstens auf eine alternative Weise reagieren. Definieren Sie daher als „Auffangnetz“ alternative Angebote unterhalb des primären CTAs. Möglichst nicht zu viele und optisch deutlich weniger präsent.

(Quelle: Spotify)

Bonus-Tipp:

Ist ein Call-To-Action nicht optimal platziert, wird dieser gar nicht oder als störend wahrgenommen. Eine Reaktion bleibt dann aus. Prinzipiell gilt: “above the fold”. Die Handlungsaufforderung wird prominent an oberster Stelle eingebunden. Darüber hinaus kann der CTA auf der rechten Seite eingebunden werden, denn User konzentrieren sich beim Lesen ganz besonders auf die Bereiche oben links und unten rechts.

Fazit

Es gibt kein Richtig oder Falsch. Wichtig ist, dass Sie Ihre CTAs stets testen und optimieren. Bieten Sie Ihren Usern Abwechslung und Alternativen, doch überfordern Sie sie nicht. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei wirkungsvolle Handlungsaufforderungen für mehr Klicks zu kreieren!

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