Basiswissen

11 Tipps für einen schlagkräftige Call-to-Action

Call-to-Action Tipps

Eine Landingpage ohne klare Call-to-Action ist wie ein Auto ohne Gaspedal: Mit beidem kommt man nur schwerlich ans Ziel. Aufgrund ihrer Bedeutung für den Erfolg im Digitalmarketing lohnt es sich, die wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Call-to-Action genauer unter die Lupe zu nehmen.

Was war noch gleich ein Call to Action Button?

Bevor wir mit den ultimativen Tipps rausrücken, klären wir vorweg noch mal die Frage: Was ist eine Call-to-Action (CTA) ganz genau?
Das deutsche Wort „Handlungsaufforderung“ drückt es schon ganz gut aus. Mit dem CTA wird ein User aufgefordert, etwas Bestimmtes zu tun. In den digitalen Medien ist das überaus wichtig, denn der User hat stets unzählige Handlungsoptionen. Du als Marketer hingegen, verfolgst mit jeder E-Mail und Landingpage ein bestimmtes Reaktionsziel.

Der CTA hilft Dir also, User in die gewünschte Richtung zu lenken. Meistens Richtung Konversion bzw. Kauf. Wichtigster Bestandteil eines Call-to-Actions ist (mindestens) eine verlinkte Schaltfläche oder alternativ ein verlinkter Text. Die Aufforderung kann durch weitere Elemente wie z.B. Texte, Testimonials verstärkt bzw. gestützt werden.

11 Tipps für wirkungsvolle Call-to-Actions

  1. Aktive Verben verwenden
  2. „Erleben“, „Probieren“, „Testen“, „Staunen“ – eine direkte Aufforderung kann nur mit aktiven Verben funktionieren. Buttons, auf denen bloß „Mehr“ oder „Submit“ steht, übertragen hingegen wenig Motivation.

    cta button

  3. Positive Wörter
  4. Aktive Verben gibt es viele – aber klingen die aus der Perspektive des Users im aktuellen Kontext auch positiv? Was möchte dieser vermutlich als nächstes tun? Tatsächlich kaufen oder sich zunächst erst näher informieren? Positiv beschriebene CTAs bringen den User deutlich schneller dazu, eine Aktion auszuführen.

  5. Dringlichkeit
  6. Zeitlich oder mengenmäßig limitierte Angebote üben einen besonderen Reiz aus. Drücke im CTA daher ruhig eine Dringlichkeit aus – natürlich ohne dabei den User zu sehr unter Druck zu setzen.

    Call-to-Action Beispiel Otto.de
    Quelle: Otto

  7. Erfassbarkeit
  8. Der CTA-Button darf ohne Probleme mit 4-5 Wörtern beschriftet sein. Lange, zusammengesetzte Wörter sind jedoch schwer erfassbar und daher ungeeignet.

  9. Wording
  10. Verwende ein einheitliches Wording. Wenn im Text von einem „Whitepaper“ die Rede ist, soll es auf dem CTA-Button nicht plötzlich „PDF“ genannt werden – nur weil das Wort kürzer ist.

  11. Optische Präsenz
  12. Entferne Dich mal zwei Meter vom Monitor bzw. Display. Nur wenn der CTA-Button immer noch optisch hervorspringt, ist er geeignet. Ansonsten gilt: Mehr Größe, Farbkontrast und Abstand zu anderen Inhalten.

  13. Clickable
  14. Erstaunlich oft werden CTA-Buttons gestaltet, die überhaupt nicht wie Buttons aussehen. Vor allem Printdesigner tun sich hier manchmal schwer. Achte darauf, dass der Button zum Klicken animiert. Inspiration findest Du per Google-Bildsuche mit dem Keyword „web button“.

  15. Icons
  16. In vielen Fällen können Icons auf dem Button die Handlung verständlicher machen. Vor allem gelernte Symbole erhöhen die Erfassbarkeit von Informationen deutlich. Der Einsatz sollte die Lesbarkeit des Button-Textes jedoch nicht beeinträchtigen.

    cta button
    Quelle: Medium

  17. Platzierung
  18. Es gilt der Grundsatz, dass der CTA auch ohne Scrollen sofort erfassbar sein sollte. Daher bietet es sich manchmal an, den CTA nicht nur am Ende eines Angebots zu platzieren. So kann es sinnvoll sein, diesen zusätzlich im Header bzw. im im Key Visual einzubetten.

    Bei erklärungsbedürftigen Angeboten und schwierigeren Reaktionszielen macht es jedoch Sinn, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Platziere in so einem Fall Deinen CTA ausschließlich am Ende eines Angebots.

    Tipps für cta button

  19. Verstärker
  20. Oftmals fehlt ein kleiner Stups, um den Klick auf den CTA-Button tatsächlich auszulösen. Zum Beispiel die Nennung eines weiteren Nutzen oder Vorteil für den User unmittelbar neben oder unter dem Button.

    cta button
    Quelle: Netflix

  21. Alternativen
  22. Bevor ein User gar nicht reagiert, sollte er wenigstens auf eine alternative Weise reagieren. Definiere daher als „Auffangnetz“ alternative Angebote unterhalb des primären CTAs. Möglichst nur ein bis zwei zuzsätzliche Optionen, welche optisch deutlich weniger präsent sind und den primären CTA nicht abzuwerten.

Call-to-Action Beispiel Spotify
Quelle: Spotify

Aber Vorsicht: Auf sehr zielgerichteten Landingpages können alternative CTAs die Customer Journey auch stören.

Bonus-Tipp
Ist ein Call-To-Action nicht optimal platziert, wird dieser gar nicht oder (schlimmer noch) als störend wahrgenommen. Eine positive Reaktion bleibt dann aus. Bei verständlichen Angeboten gilt prinzipiell “above the fold”: Die Handlungsaufforderung wird prominent an oberster Stelle eingebunden. Darüber hinaus kann der CTA auf der rechten Seite eingebunden werden, denn User konzentrieren sich beim Lesen ganz besonders auf die Bereiche oben links und unten rechts.

Fazit

Es gibt kein Richtig oder Falsch. Wichtig ist, dass Du Deine CTAs permanent testest und optimierst. Biete Deinen Usern ruhig ein oder zwei alternative Handlungsoptionen an, aber niemals mehr. Unsere Tipps helfen Dir dabei, schlagkräftige Handlungsaufforderungen für mehr Klicks zu kreieren!

Ebenfalls interessant
Inbound Marketing
Inbound-Marketing: Die liebenswerte Art, mit Kunden zu kommunizieren
weihnachts-kampagnen-planung
6 Tipps für erfolgreiche Weihnachts-Kampagnen

Bitte kommentieren

Ihr Kommentar*

Ihr Name*
Ihre Website