Archiv (nach Monat): Mai 2016

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4 sinnvolle Einsatz-Szenarien für Video-Mailings

Einsatz-Szenarien für Video-Mailings

Obwohl Online-Videos eine geniale Werbeform sind, werden sie nur mäßig eingesetzt. Hier sind exemplarisch vier Branchen und Segmente, in denen Bewegtbild das E-Mail-Marketing besonders sinnvoll ergänzen kann:

1. Bewerbung von Unterhaltungsangeboten
Videos können hervorragend unterhalten – vor allem, wenn sie mit Ton ausgestattet sind. Was liegt da näher, als Bühnen und Showprogramme mit kurzen Online-Videos zu bewerben? Übrigens werden unterhaltende Videos gern in soziale Netzwerke hineingetragen. Share-to-Social-Funktionalitäten sorgen also zusätzlich für eine virale Verbreitung Ihrer Botschaft.

2. Bewerbung von Dienstleistungen und Software
Das Problem bei der Vermarktung intangibler Produkte ist, dass Sie diese unsichtbar sind. In E-Mails können Sie diese also allenfalls beschreiben. Ergänzend vielleicht die dahinter stehenden Mitarbeiter oder Fallbeispiele. Dazu ist viel Text notwendig, der per E-Mail transportiert kaum vollständig gelesen wird.

3. Emotionalisierung von Low-Involvement-Produkten
Besonders schwierig ist E-Mail-Marketing für Produkte wie Brot oder Milch. Diese sogenannten Low-Involvement-Produkte sind dem Kunden ziemlich egal. Sachargumente in Textform interessieren ihm also kaum. Videos sind gut geeignet, Aufmerksamkeit zu erzeugen und solche Produkte mit Emotionen zu füllen.

4. Bewerbung von Tourismusangeboten
Als Marketingverantwortlicher im Tourismus haben Sie einen großen Vorteil: Um Menschen zu begeistern, reicht es oftmals aus, einfach Ihre Destination oder Unterkünfte multimedial zu präsentieren. Denn in der Alltagswelt der Menschen wirken solche Bilder fast wie von einem anderen Stern. E-Mails sind ein tolles Vehikel, um diese ferne Welt für ein paar Sekunden auf den Monitor oder das Smartphone Ihrer nächsten Gäste zu bringen.

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Design

Tipps gegen Reizüberflutung im E-Mail-Design

Reizüberflutung im E-Mail-Design

Auffallen ist nicht alles. Wer zu viele Texte und Bilder unstrukturiert zusammenwürfelt und auch bei der Farb- und Typoauswahl keine klare Linie erkennen lässt, riskiert Reizüberflutung beim E-Mail-Empfänger. Und die sorgt dafür, dass Ihre E-Mails weder gelesen noch verstanden werden. Hier ein paar wertvolle Tipps:

  1. Klare Linie: Wen Sie ein Reaktionsziel haben (zum Beispiel die Registrierung für einen Service), strukturieren Sie Inhalte auch optisch gemäß eine AIDA-Sequenz: Im Blickverlauf sollten nacheinander die vier Stufen des Empfängerverhaltens erreicht werden: Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen und Reaktion. In diesem Beispiel sollten die Vorteiler der Registrierung besser gleichrang untereinander gelistet werden – und erst im Anschluss sehr deutlich ein Registrier-Button platziert sein.
  2. Unnötige Inhalte weglassen: Alles, was nicht dem Reaktionsziel dient, wirkt wie ein Filter und gehört daher nicht in die E-Mail. Zum Beispiel eine Navigationsleiste wie auf der Website – aber auch redundante Inhalte wie die Social Media-Buttons.
  3. Lesbarkeit: Texte sollten so formatiert sein, dass man deren Hierarchie mit einem Blick erkennen kann. Headline 1. Grades, 2. Grades, … bis hin zum „Kleingedruckten“ im Disclaimer. Die Anzahl unterschiedlicher Formatierungen sollte auf maximal drei bis vier begrenzt sein. Gleiches gilt für die Grundfarben – vor allem, wenn Produkte und CI an sich schon sehr farbenfroh sind und das Auge beanspruchen.
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Opt-ins generieren

Double-Opt-in: Vor- und Nachteile im Überblick

Double-Opt-in Vor- und Nachteile

Man mag es nicht glauben: Trotz großer Akzeptanz beim User verzichten immer noch viele Newsletter-Versender, darunter auch namhafte Unternehmen, auf das Double-Opt-in-Verfahren zur Abonnenten-Generierung . Anmelder landen dann oftmals sofort nach Ausfüllen eines Webformulars im Verteiler. Das birgt viele Risiken und schadet dem E-Mail-Marketing im Ganzen. Aus diesem Anlass habe ich mal alle wichtigen Vor- und Nachteile des Double-Opt-in-Verfahrens zusammengefasst – auf Basis eines Artikels von René Kulka aus dem Jahr 2012:

Vorteile

  1. Gesetzeskonform: Newsletter-Abonnenten lassen sich am kostengünstigsten und schnellsten per Webformular generieren. Ausschließlich das Double-Opt-in-Verfahren bietet hier ausreichende Rechtssicherheit.
  2. Zustellbarkeit: Spaßeingaben, Spamtraps und falsch geschriebene Adressen landen nicht im Verteiler. Double-Opt-in-Verfahren dienen also auch der Qualität des Adressbestands und somit der Zustellbarkeit.
  3. Beziehung und Involvement: Wer seine Newsletter-Anmeldung noch einmal explizit bestätigt, setzt sich gezwungenermaßen intensiver mit der Marke, den Leistungen und Angeboten des Versenders auseinander als Single-Opt-in-Anmelder. Eine höhere Akzeptanz und Öffnungsrate ist folglich zu erwarten.

Nachteile

  1. Filtereffekt: Bestätigungs-E-Mails kommen nicht immer beim Anmelder an, werden als lästig empfunden oder werden vergessen. Dieser landet nicht im Verteiler und ist darüber möglicherweise sogar erbost.
  2. Pseudo-Sicherheit: Die Links in Bestätigungs-E-Mails müssen nicht immer durch den Anmelder geklickt worden sein – Virenscanner und Spamfilter folgen manchmal URLs automatisiert, um diese auf Schädlichkeit hin zu überprüfen.
  3. Einrichtungsaufwand: Die Produktion ergänzender Bestätigungs-E-Mails und Landing Pages kostet Geld. Auch die Technologie muss einiges leisten – z.B. die Daten begonnener Anmeldungen eine gewisse Zeit speichern – und ggf. später wieder löschen.
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Erfolgsmessung Marketing Automation

Feintuning bei Versandzeit-Bestimmung

Newsletter Versandzeit-Bestimmung

Über den optimalen Versandzeitpunkt für E-Mail-Newsletter wurde schon viel geschrieben. Eine Besonderheit für B2B-Newsletter wird jedoch nur selten erwähnt:
E-Mails, die sich morgens im (naturgemäß überfüllten) Postfach befinden, erzielen zwar normal hohe Öffnungsraten. Jedoch sind die Konversionsraten im Verhältnis eher schlecht. Der Grund liegt auf der Hand: E-Mails werden nur oberflächlich „durchgescannt“. Schließlich sollen zunächst die wichtigen Tasks abgearbeitet werden. Öffnen und Durchklicken kann auch „Aufräumen“ bedeuten.

Daher lohnt es sich sehr oft, nicht zu sehr auf die Öffnungsraten zu schielen. Und ein paar Stunden später zu versenden, um in ein bereits aufgeräumtes Postfach aufzulaufen.
Jedoch auch nicht zu spät: Erreicht eine E-Mail den Empfänger erst nach Feierabend, befindet sie sich wieder im überfüllten Postfach des Folgetages.

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