Autorenarchiv: Frank Rix

Content Design

Typische Fehler bei der Landing Page-Einrichtung

Professionelle Landing Pages sind ein wesentlicher Faktor für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Dennoch konzentrieren sich viele Versender auf die E-Mail-Gestaltung.

Hier kurz und knapp die gängigsten Fehler bei der Landing Page-Einrichtung:

1) Es wird gar keine spezielle Landing Page eingerichtet
Viele E-Mail-Marketer sind abgeschreckt vom Aufwand für die Einrichtung spezieller Landing Pages. Andere sehen einfach keine Notwendigkeit und verlinken z.B. einfach auf Produkt-Detailseiten ihres Online-Shops.

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Conversions

3 tolle Dialog-Starter für Ihren Newsletter

E-Mail-Marketing ist mehr als bloß stupide Einbahnstraßenkommunikation. Doch während bei einem Direct Mailing noch eine Postkarte herausgerissen, ausgefüllt, frankiert und zum Briefkasten transportiert werden musste, ist in der digitalen Welt zum Reagieren nur noch ein einziger Mausklick notwendig.
Aber es muss nicht immer der CTA-Button sein. Hier drei alternative Möglichkeiten, den Abonnenten zu einer Reaktion zu bewegen:

1. Fragen

Nicht nur im Alltagsleben sind Fragen die wohl beste Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Und es müssen ja nicht gleich umfassende Umfragen sein. Viel mehr Response werden Sie auf einfache Fragen erhalten, die sich mit nur einem einzigen Klick beantworten lassen. Ihre Kontakte werden sich freuen, dass Sie sich für deren Meinung interessieren. Und die Antworten helfen Ihnen, zukünftig noch zielgerichtetere Angebote zusammenstellen zu können. Hier ein schönes Beispiel der Modemarke ESPRIT:

Drei tolle Möglichkeiten, per E-Mail einen Dialog zu starten

2. Auffordern zum direkten Antworten

Direkte Antworten auf E-Mails kommen so oder so – weil Menschen es gewohnt sind, auf E-Mails zu antworten. Warum sollten sie auf Ihre E-Mails anders reagieren? Versuchen Sie also gar nicht erst, Empfänger das direkte Antworten auszureden – zum Beispiel durch einen E-Mail-Alias wie „noreply@…“. Im Gegenteil: Motivieren Sie zu direkten Antworten! So praktizierte es einst zum Beispiel auch ebay:

Drei tolle Möglichkeiten, per E-Mail einen Dialog zu starten

3. Vorausgefüllte Formulare

Vorausgefüllte Formulare in E-Mails machen neugierig. Das einzige Problem: Webformulare funktionieren in E-Mails nur sehr eingeschränkt. Daher greifen clevere E-Mail-Versender zu Fake-Formularen. Wer diese klickt, öffnet ein Webformular im Browser. Hier ein Beispiel von KLM:

Drei tolle Möglichkeiten, per E-Mail einen Dialog zu starten

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Opt-ins generieren

Jetzt Opt-ins für das Weihnachtsgeschäft generieren

Handlungsaufforderung und CTA

Nur noch wenige Wochen – dann beginnt die Adventszeit. Für viele Newsletter-Versender eine stressige Phase – denn zusätzliche Mailings sollen das Weihnachtsgeschäft pushen.

Gerade in dieser „heißen Phase“ sind frische Opt-ins oft besonders wertvoll: Denn a) planen viele Menschen Anschaffungen und b) ist der Wettbewerb um Aufmerksamkeit in der Adventszeit außerordentlich hart.

Mein Tipp: Generieren Sie bereits jetzt verstärkt neue Newsletter-Abonnenten! Bewerben Sie dazu massiv Ihren Newsletter – z.B. auf Ihrer Website mit Pop-Ups, per Banner-Werbung, Google AdWords oder auch offline. Inzentiveren Sie die Anmeldung ruhig mit Rabattcodes oder anderen Vorteilen.

Überspannen Sie den Bogen jedoch nicht. Zu aggressive Werbung nervt bekanntermaßen. Insbesondere jene, die bereits Abonnent sind.

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Content Marketing Automation

Download-Links anstatt Dateianhänge versenden.

Ideen für besseren Newsletter-Content

Sie möchten Ihren E-Mail-Empfängern PDFs oder sonstige Dateien zur Verfügung stellen? Mein Tipp der Woche: Verzichten Sie auf Dateianhänge! Hosten Sie die entsprechenden Dateien besser auf Ihrem Server und nennen den zugehörigen Download-Link in Ihrer E-Mail!

Für Sie mag das mit ein wenig Mehrarbeit verbunden sein – insgesamt hat diese Vorgehensweise jedoch fast ausschließlich Vorteile:

  1. Es sind deutlich weniger Probleme mit Spam- und Virenfiltern zu erwarten
  2. Der E-Mail-Versand ist schneller
  3. Empfänger mit langsamen Verbindungen werden nicht überfordert oder gar verärgert
  4. Sie können fehlerhafte Dateien selbst während oder nach dem Versand noch austauschen
  5. Sie können tracken, wer wann den Datei-Download gestartet hat.

Bonustipp 1: Beschreiben Sie in Download-Links nicht nur den Inhalt der Datei, sondern stets auch das entsprechende Dateiformat inkl. der Dateigröße! So vermeiden Sie Missverständnisse.

Bonustipp 2: Bei großen E-Mail-Verteilern bietet es sich aus Performancegründen an, speicherintensive Download-Dateien in einer hochverfügbaren Cloud oder noch besser einem CDN (Content Delivery Network) zu hosten.

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Erfolgsmessung

5 Tipps für erfolgreiche A/B-Splittests

Double-Opt-in

A/B-Splittests sind ein effektives Instrument zur Performancesteigerung im Online-Marketing. Ganz gleich, ob es um E-Mails oder Landing Pages geht.
Hier ein paar wertvolle Tipps, damit Sie Ihr Ziel nicht verfehlen:

1) Treffen Sie keine schwerwiegenden teuren Entscheidungen auf Basis eines kleinen nicht aussagefähigen Tests!

Ohne Signifikanz keine sinnvollen Testergebnisse. Vergrößern Sie die Grundgesamtheit oder den Testzeitraum. Ansonsten ignorieren Sie das Ergebnis besser!

 

2) Besser als jeder irreführende oder falsch durchgeführte/ausgewertete Test ist gar kein Test!

Konzentrieren Sie sich besser auf weniger Tests, die dafür jedoch aussagekräftig sind! Bei einem A/B-Splittest sollte der Unterschied der Klicks/Öffnungen schon mehr als das Doppelte der Quadratwurzel der Gesamtmenge betragen. Beispiel:

A bringt 50.000 Klicks
B bringt 40.000 Klicks
Summe = 90.000
Differenz= 10.000

Die doppelte Quadratwurzel der Summe beträgt 600.
Die doppelte Quadratwurzel der Differenz beträgt 200.
600 > 200

Bedeutet: Das Ergebnis ist signifikant, d.h. der Test ist aussagefähig – und A ist der Gewinner.

3) Machen Sie keine Tests, wenn Sie nur beweisen wollen, dass Sie im Recht sind!

Persönlicher Ego und Stolz haben im Online-Marketing nichts zu suchen.

 

4) Versenden Sie E-Mails bzw. schalten Sie Landing Pages zeitgleich – und nicht nacheinander!

Nur so lassen sich die Ergebnisse miteinander vergleichen, weil z.B. die Uhrzeit oder der Wochentag ebenfalls Einfluss auf die Performance einer Kampagne haben.

 

5) Kausale Wirkungszusammenhänge aus einem Test können Sie nur dann schließen, wenn Sie nur jeweils eine Veränderung vornehmen;

z.B. an der Betreffzeile einer E-Mail. Bei mehr als einer Veränderung können Sie im Nachhinein nicht mehr ermitteln, wie sich diese auf die gemessene Performance ausgewirkt haben. Zumal sich verschieden Änderungen auch untereinander beeinflussen können.

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