Content-Marketing User Experience

Mit Content-Design zu mehr Engagement

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Für viele ist die Corona-Pause der perfekte Zeitpunkt, um Content Assets mal einer Erfrischungskur zu unterziehen. Zu oft schiebt man kleine Unzulänglichkeiten vor sich her und merkt gar nicht, wie sich schleichend KPIs verschlechtern. Manchmal sind einem die eigenen Schwächen im Content-Design auch gar nicht bewusst. Dieser Artikel soll Dir dabei helfen, Deinen Blog und Newsletter in neuem Licht strahlen zu lassen.

Was ist Content-Design?

Robert Weller erklärt Content Design in seinem Buch „Content Design: Durch Gestaltung die Conversion beeinflussen“ wie folgt:

Content Design beschreibt die konzeptionelle und visuelle Gestaltung digitaler Inhalte (Content) zum Zweck der Wachstumssteigerung, zum Beispiel durch die Optimierung der User Experience oder Steigerung der Conversion Rate.

Neben Text gibt es natürlich viele weitere Content-Formate, wie zum Beispiel Podcasts oder Videos. Hier gelten in Bezug auf Content-Design ganz besondere Anforderungen. Du willst mehr erfahren? Ganz unten findest Du weiterführende Artikel.

Tipps für besseres Content-Design

Inhaltliches Content-Design

  • Achte unbedingt auf eine schlagkräftige Headline und Einleitung! Ziehen sie den Rezipienten in ihren Bann?
  • Nimm die Perspektive Deiner Zielkunden ein. Verstehen sie auf Anhieb, worum es in dem Text geht? Wird deren Sprache gesprochen? Erläutere komplexe Sachverhalte. Ergänze sie ggf. mit einem Beispiel oder einer Infografik.
  • Prüfe den inhaltlichen Aufbau Deines Artikels. Orientiert sich dieser an einem roten Faden? Ist die Reihenfolge von Aufzählungspunkten logisch bzw. chronologisch nachvollziehbar?
  • Schreibe Texte für Menschen – und nicht für Suchmaschinen. Ignoriere deshalb zunächst Keyword-Dichte und andere SEO-Maßnahmen. In erster Linie muss der Inhalt zum Verweilen einladen. Google & Co. wissen Engagement zu schätzen.
  • Setzt Du unnötige Fremdwörter ein? Häufig wird so versucht, Kompetenz zu suggerieren. Tatsächlich geht dieser Schuss meistens nach hinten los.
  • Sind Logo und Key Visual noch aktuell? Vorsicht mit allzu klischeehaften Fotos aus Bilddatenbanken!
  • Nutze starke Verben, denn sie verleihen Deinem Text mehr Kraft, Aktivität und Leben, wie z.B, wachsen, halten, fangen, sehen, geben, gleiten, verlieren, klingen, kennen, mögen usw.

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Gestalterisches Content-Design

  • Verwendest Du mehr Farben und Schriftformate als unbedingt nötig? Je unruhiger das Gesamtbild wirkt, desto schlechter ist das für die Orientierung. Reduktion lautet das Zauberwort. Bleibe bei einer einzigen Schriftart und zwei bis drei Farben (exkl. Hintergrund).
  • Ist Dein Text schnell und einfach zu erfassen? Falls nicht, hilft am besten Kontrasterhöhung, größerer Zeilenabstand und größere Schrift. Schließe nicht von Deiner Sehstärke auf die Sehstärke anderer. Aber: Rein schwarzer Text auf rein weißem Hintergrund verringert nachweislich die Neugierde des Rezipienten.
  • Eine Textzeile sollte nach spätestens 80-100 Zeichen umbrechen. Andernfalls ist das Lesen wirklich anstrengend. Eine Absatz sollte aus etwa vier bis sechs Zeilen bestehen.
  • Fließtext sollte stets linksbündig sein. Das erleichtert die Lesbarkeit. Versalschrift (Text in Großbuchstaben) ist ebenso zu vermeiden, weil der Inhalt schwerer zu erfassen ist.
  • Erleichtere dem Rezipienten die Orientierung! Setze daher Zwischenüberschriften ein – ggf. durchnummeriert. Nutze auch (im Kontext passende) Infografiken zwischen den Absätzen.
  • Wie sieht Dein Content auf mobilen Endgeräten aus? Sind auch Grafiken gut zu erkennen? Merke: Alles, was sichbar, aber nicht erfassbar ist, irritiert.

Fazit

Investiere alsbald ein paar Stunden, um Dein Content-Design aufzufrischen. Es muss ja nicht immer gleich ein kompletter Relaunch sein. Auf geht´s!

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