Content-Marketing

Content-Marketing-Prozesse automatisieren

Content-Marketing-Prozesse automatisieren

Der Aufbau eines leistungsfähigen Content-Marketings ist kein Selbstläufer. Selbst dann nicht, wenn Du bereits erfahrenes Personal an Bord geholt hast. Zum einen funktionieren anfangs Prozesse nicht reibungslos. Zum anderen existiert meistens noch wenig Wissen über die Audience sowie die geeignetsten Inhalte und Formate. Wir zeigen Dir, wie Ihr Eure Content-Marketing-Prozesse Stück für Stück automatisieren könnt.

Operativ schwächelt das Content-Marketing vieler Marketingabteilungen. Kein Wunder! Nicht selten fehlt eine Content-Strategie, in der alle relevanten Prozesse und Workflows beschrieben werden. Wie ist es bei Dir? Funktioniert die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten reibungslos?

5 stufen hin zu professionellen content marketing prozessen

Content-Marketing-Prozesse: In 5 Schritten zur Automation

Ray Schultz, ehemaliger Autor bei DMNews hat die Entwicklung hin zu einem professionellen Content-Marketing in fünf Stufen eingeteilt.

1. Reaktiv

Der Start ins Content-Marketing verläuft meistens “planlos“. Damit ist nicht unbedingt fehlendes Fachwissen gemeint. Vielmehr mangelt es an einer strukturierten Vorausplanung. Ideen für Inhalte entstehen vielmehr aus dem Bauch heraus. Und veröffentlicht wird ad-hoc. Ideen für Content ergeben sich intern, aber auch bei Recherchen. Mit diesem stochastischen Ansatz landet man hin und wieder einen echten Volltreffer. Dennoch: Insgesamt variiert die Content-Qualität sehr stark.

2. Proaktiv

In der zweiten Stufe wird das Content-Marketing bereits von einem kleinen, dedizierten Team betreut. Gestützt wird die Arbeit sowohl von einer Strategie als auch einem Content-Plan. Anders ausgedrückt: Das Unternehmen hat gelernt, das in Chaos produzierter Content nur selten den gewünschten Erfolg bringt. Dennoch: Ein Großteil des Contents ist TOF (Top-of-Funnel) und ergibt sich aus spontanen Wünschen – nicht selten von Vorgesetzten. Die Content-Qualität variiert nach wie vor recht stark.

3. Korrelativ

In dieser Stufe hat sich das Content-Marketing-Team bereits gut eingespielt und weiß, welche Inhalte gut performen. Daher muss es sich auch nicht mehr so häufig aus dem Bauch heraus entscheiden. Stattdessen produziert es gezielteren Content für die verschiedenen Phasen der Customer Journey, für unterschiedliche Personas und mehrere Formate. Auch die Erfolgsmessung funktioniert. Und zwar bis hin zur finalen Customer Conversion.

professionelle Content-Marketing-Prozesse

4. Adoptiv

Prozesse sind voll und ganz auf Content-Performance ausgerichtet. Dazu hat sich jeder im Content-Team auf bestimmte Themenbereiche und Formate spezialisiert. Stellschrauben zum Optimieren von Kampagnen sind wohlbekannt. Ebenso deren Wechselbeziehungen. Last but not least beherrscht das Team verschiedene Instrumente zum Bewerben des Contents (“Content Amplification”).

5. Prädiktiv

Wer die oberste Stufe erreicht hat, darf sich stolz “Content-Master” nennen. Das Team arbeitet kollaborativ mit einer zentralen, weitgehend automatisierten Content-Plattform. Entscheidungen für Content und Veröffentlichungszeitpunkte fallen zu 100% auf Basis von Analytics. Allenfalls 4% aller B2B-Unternehmen haben laut Forrester diese Stufe erreicht.

Technische Lösungen

Zur Automation von Content-Marketing stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Lösungsansätze zur Auswahl. Neben traditionellen Redaktionssystemen und CMS gehören dazu heute auch Content Experience Platforms (CEP), welche individuell auf Buyer Journeys ausgerichtet werden können.

Fazit

Content-Marketing kann man nicht einfach so aufsetzen wie eine Finanzbuchhaltung. Vielmehr muss sich diese Disziplin schrittweise entwickeln. Eine Content-Strategie hilft Euch dabei, alle wichtigen Content-Marketing-Prozesse detailliert zu beschreiben.

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