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Mit Content-Planung zu mehr Erfolg im Content-Marketing

Content-Planung

Warum sind Corporate Blogs eigentlich oft so öde wie Krankenhauskost? Weil tolle Ideen zwar in zahlreichen Köpfen innerhalb des Unternehmens existieren – aber nicht nach außen dringen. Und falls doch, verlassen sie nicht die Abteilung, in der sie entstanden sind.

Das Ergebnis: Content Producer tragen belanglose Inhalte nach außen. In vielen Fällen mangelt ist an der notwendigen Leidenschaft, weil selbst die Autoren von den Content-Ideen nicht überzeugt sind.

Tatsächlich ist die Basis für Erfolg im Content-Marketing der strukturierte Umgang mit den Ideen. Denn nur der sichert ein Höchstmaß an Qualität. Doch wie funktioniert Content-Planung überhaupt?

Was sind Content-Ideen überhaupt?

Ideen sind alles, was Sie bei der Erstellung von Content behilflich ist – also inspiriert und Anknüpfungspunkte herstellt. Das können unter anderem sein:

  • Schlagwörter
  • Fragen
  • Longtail Keywords
  • Textfragmente
  • Hyperlinks
  • Infografiken
  • Skizzen

Tipps für die Content-Planung

  1. Bestimmen Sie einen festen Ort für Content-Ideen!
    Vor allem für Teams lohnt sich ein zentraler, für alle sichtbarer Ort zur Ideensammlung. Ein Klassiker ist Trello, hier können Teammitglieder auch mobil auf Ideen zugreifen.

    Für Sie auf unserem Blog getestet: 5 Tools für kollaborative Marketing-Teams.

  2. Sammeln Sie so viele Content-Ideen wie möglich!
    Je mehr Ideen Sie sammeln, desto besser. Motivieren Sie daher möglichst viele Kolleginnen und Kollegen dazu, regelmäßig eigenen Input zu liefern. Dazu muss ggf. das traditionelle Silodenken aufgebrochen werden. Denn je unterschiedlicher die Hintergründe der Teams sind, desto vielseitiger sind die Ideen.
  3. Strukturieren Sie die gesammelten Ideen!
    Sorgen Sie regelmäßig dafür, dass Ideen nach semantischen Gesichtspunkten zusammengefasst oder auch aufgeteilt werden. Zum einen, um Redundanzen zu vermeiden. Zum anderen, um neue Ideen abzuleiten. Dies ist eine Aufgabe, die sich durchaus in Teamarbeit angehen lässt.
  4. Bewerten Sie die gesammelten Ideen!
    Rufen Sie regelmäßig das Team zusammen, um Ideen zu bewerten und daraus Themen für Content zu entwickeln. Was soll wann veröffentlicht werden? Wo gibt es Überschneidungen zu veröffentlichtem Content? Nutzen Sie dazu am besten ein Whiteboard oder Flipchart. Falls Sie große Fenster haben, bieten sich alternativ Kalkstifte zum Bemalen an. Selbst testen wir gerade eine mit Tafelfarbe bemalte Wand.

    Content Planung

  5. Wählen Sie Content-Producer aus!
    Zu manchen Themen eignen sich nur ganz bestimmte Autoren oder Producer. Kümmern Sie sich um eine zeitige Disposition. Auch hier eignet sich Trello gut, wenn jeder Person eine 2-Do-Liste in Form einer Spalte zugeordnet wird.
  6. Bestimmen Sie einen Zeitplan!
    Die eigentliche Planung ist die Zusammenstellung eines Kalenders, welcher die Content-Veröffentlichung auflistet. Abgedeckt werden sollte hier ein Zeitraum von mindestens 2-4 Wochen. Hinterlegt wird das Thema, die Zielgruppe/Persona sowie die am Projekt beteiligten Personen.
    Verantwortlich für den Kalender sind Sie als Content-Manager.
  7. Recyclen Sie älteren Content!
    Zur Bewertung von Ideen gehört auch die Berücksichtigung von bereits veröffentlichtem Material. Frischen Sie besonders interessanten oder oft geklickten Content auf und planen Sie diesen neu ein bzw. leiten daraus weitere Formate ab.

Content-Formate im Überblick

Fazit

Gute Inhalte bringen Reichweite und Nähe zur Zielgruppe. Einfach drauf los produzieren kann jedoch nach hinten losgehen.
Sinnvoller ist es, zunächst Ideen in strukturierter Form zu sammeln und erst in der Folge daraus tolle Artikel, Videos, Infografiken, Podcasts etc. zu erarbeiten.

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