Conversion-Optimierung

Was ist eigentlich Conversion-Optimierung?

Conversion-Optimierung

User machen freiwillig nicht immer das, was man sich als Marketer wünscht. Ganz gleich, ob sie eine Kontaktanfrage stellen oder eine Transaktion abschließen sollen. Wie genau löst man eine bestimmte Reaktion beim User aus, um ihn Stück für Stück zum Kauf zu bewegen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Conversion-Optimierung.

Für die Entscheidung zieht der Kunde gewöhnlich folgende drei Kriterien heran:

  • Ist das Angebot für mich relevant?
  • Ist die Gegenleistung angemessen?
  • Vertraue ich dem Anbieter?

Selbst wenn diese drei Kriterien erfüllt sind, ist eine Reaktion nicht gewiss. Das liegt vor allem daran, dass ein Angebot oft ein Problem bedient, welches subjektiv gar nicht akut ist. Genau hier setzen oft Techniken aus der Verhaltenspsychologie an, wie zum Beispiel FOMO (Fear of missing out).

Conversion Optimierung Zahlen
Quelle: performanceLiebe

Was ist Conversion-Optimierung?

Conversion-Optimierung bzw. Conversion Rate Optimization (CRO) treibt viele Marketer nicht selten auch in den Wahnsinn. Die Herausforderung ist der Umgang mit einer komplexen Realität. Ob ein User nun einen Button klickt oder nicht, wird von unzähligen Faktoren beeinflusst. Teilweise beeinflussen sich diese Faktoren sogar wechselseitig. In solchen Fällen ist es immer hilfreich, die Komplexität der Wirklichkeit etwas auf die wichtigsten Einflussfaktoren herunterzubrechen.

Wo kommt Conversion-Optimierung zur Anwendung?

Im digitalen Marketing kommt CRO vor allem in diesen Bereichen zur Anwendung:

  • E-Mail-Marketing
  • E-Commerce
  • Inbound-Marketing (Websites, Landingpages)
  • App- und Mobile Marketing

Schritt 1: Analytics

Der Erfolg einer Optimierung lässt sich nur dann feststellen, wenn man vorab den Ist-Zustand kennt. Deshalb sind Analytics die Basis der Conversion-Optimierung. Webtracking Tools wie Google Analytics ermöglichen es, die Anzahl der auf ein Angebot reagierenden User zu ermitteln.

Schritt 2: Datenaufbereitung

Rohdaten spiegeln die Realität oft nur verzerrt wieder. Deshalb müssen sie zunächst bereinigt werden. So müssen eindeutige, echte Besucher bzw. User ermittelt werden. Aktivitäten von Bots und sonstigen Nicht-Zielkunden gilt es zu exkludieren.

Schritt 3: Analyse

Erst im dritten Schritt geht es darum, die Daten zu interpretieren. Dabei werden mögliche Wirkungszusammenhänge ausgearbeitet, aus denen sich dann mögliche Maßnahmen ableiten lassen. An dieser Stelle ist Stochastik gefragt. Welche Hypothese gilt es zu beweisen?

Schritt 4: Optimierung

Optimierungen betreffen entweder Texte, Design-Elemente oder Prozesse. Für eine erfolgreiche Erfolgsmessung ist es sinnvoll, Optimierungs-Maßnahmen in kleinen Schritten vorzunehmen.

Schritt 5: Erfolgsmessung

Zu guter Letzt wird der Erfolg jeder einzelnen Optimierungsmaßnahme bewertet. Dazu wird gern auf A/B-Splittests gesetzt, um Varianten einer E-Mail oder Webseite zeitgleich aussteuern zu können. Das spart Zeit und liefert weniger verzerrte Ergebnisse.

Fazit

Conversion-Optimierung ist ein immerwährender Prozess. Er verlangt vom Marketer eine gewisse Affinität zu Zahlen. Bei der Optimierung selbst hingegen ist Kreativität gefragt.

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