Content-Marketing

Deshalb rechnet sich ein Corporate Blog

Corporate Blog

Einst stammte Content aus der Feder professioneller Autoren. TV-Sender, Radiostationen und Verlage sorgten für die Verbreitung. Heute beteiligen sich auch Unternehmen daran und nutzen dazu einen eigenen Blog. Doch rechnet sich ein Corporate Blog überhaupt?

Das Content-Umfeld

Heute kann wirklich jeder Inhalte produzieren, publizieren und vielleicht sogar damit berühmt werden. Ein altes Smartphone reicht vollkommen aus. Die Folge dieser neuen Möglichkeiten: Das Netz ist nicht nur voll mit Katzenvideos, sondern auch mit nützlichem und hochwertigen Content.

Die Folge dieser Content-Revolution: Unternehmen werden selbst zu Verlegern und nutzen Artikel, Videos und Podcasts, um potenzielle Kunden anzulocken. Diese wissen das zu schätzen und teilen interessante Inhalte mit Freunden, Verwandten und Kollegen. Das Internet ist ein riesiges Content-Universum.

Lohnt es sich heute noch, in diesem Universum mit einem eigenen Planeten in Erscheinung zu treten? Absolut! Wir zeigen Dir, wie Du von einem Corporate Blog profitieren kannst.

Corporate Blog als Content Hub

Wenn Du dauerhaft Erfolg im Content-Marketing haben möchtest, ist die Nutzung der eigenen Website bzw. eines Corporate Blogs als Content Hub die erste Wahl. Vor allem, wenn Du Dir einen Expertenstatus erarbeiten möchtest. Folgende Gründe sprechen für sich:

  • Kein Bruch der User Experience bei der Leadgenerierung
  • Kontrolle über eigene Inhalte (Owned Media)
  • Corporate Branding ohne Einschränkungen
  • 100% Customizable

Wenn Du neben Deiner Website einen separaten Blog betreibst, hat das ein paar weitere Vorteile:

  • Trennung zwischen redaktionellen und werblichen Inhalten (Glaubwürdigkeit)
  • Gute User Experience zur Verwaltung von Artikeln jeder Länge
  • Einfaches Handling für die Redakteure
  • Pflege des Contents lässt sich leichter auslagern

Vorteile Corporate Blog

Kanäle zur Verbreitung von Inhalten

Kein Content-Marketing ohne wenigsten einen Kanal zur Verbreitung der Inhalte. Hier stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Eigene Website bzw. Blog
  • E-Mail-Newsletter
  • Soziale Netzwerke (z.B. Youtube)
  • Websites und Plattformen von sonstigen Dritten
  • Print-Publikationen (z.B. Kundenzeitschrift)

Verknüpfung verschiedener Kanäle

Natürlich kannst Du Inhalte auch über andere Kanäle wie Soziale Netzwerke oder Newsletter verbreiten. Beachte dabei aber Folgendes:

  • Dein Blog bleibt der Content Hub. Nur hier befindet sich ein Artikel in voller Länge. Außer, Dein Team liefert mal Inhalte als Gastautor für einen anderen Blog. Vermeide dann jedoch Duplicate Content.
  • Videos und Podcasts kannst Du ggf. alternativ/ergänzend auf Plattformen Dritter hosten, um mehr Betrachter/Hörer zu erreichen.
  • Teaser Inhalte regelmäßig in den Sozialen Netzwerken und im E-Mail-Newsletter an. Auch, wenn diese bereits älter sind. Es gibt Plugins, die im Blog veröffentliche Inhalte automatisch auf z.B. Deiner Facebook-Seite posten. In der Praxis funktionieren diese Plugins oft aber nicht besonders zuverlässig.

Was kostet ein Corporate Blog?

Die Frage nach den Kosten lässt sich naturgemäß nicht klar beantworten. Unterschätze jedoch nicht den Aufwand, den Corporate Blog regelmäßig mit hochwertigen Inhalten zu füttern. Wenn Du dies inhouse bewerkstelligen kannst, ist das vermutlich günstiger als die Beauftragung eines externen Dienstleisters.

Unser Tipp: Engagiere “fest” ein paar studentische Aushilfen mit Affinität zum Schreiben. Vermeidet aber den Austausch von Autoren, um einen möglichst konsistenten Schreibstil zu gewährleisten. Sofern das Budget größer ist oder Du zufällig Experten im Haus hast, kannst Du Dir Gedanken über die Produktion von Videos oder Podcasts machen.

Tipps Corporate Blog

Was gibt es sonst zu beachten?

  • Achte darauf, dass Du vorab eine Content-Marketing-Strategie ausarbeitest. Diese hilft Dir dabei, Ressourcen gezielt einzusetzen und nie den roten Faden zu verlieren.
  • Denkt an eine umfassende SEO-Optimierung des Blogs sowie aller Blog-Artikel. Misst dazu, welcher Artikel und Keywords gut und weniger gut performen. Nutzt dazu am besten ein professionelles SEO-Tool.
  • Integriert Call-to-Actions, um Besucher möglichst lange im Blog zu halten bzw. zu einem Lead umzuwandeln.
  • Trackt alle wesentlichen Kennzahlen. Aber benutzt nur so viele Plugins, wie unbedingt nötig. Die Ladezeit hat großen Einfluss auf das Google-Ranking.
  • Achtet darauf, dass der Blog 100% responsive ist. Ergänzend kann die Nutzung eines AMP-Plugins sehr nützlich sein, um mobile Seiten automatisch zu generieren.
  • Vermeide Werbung im Blog bzw. kennzeichnet Werbung deutlich. Andernfalls untergräbst Du Deine Glaubwürdigkeit.

Fazit

Ein Corporate Blog ist ein Muss, wenn Du dauerhaft Erfolg im Content-Marketing haben möchtest. Der Aufwand ist überschaubar und Du behältst die Kontrolle über Inhalte und Traffic. Anders als in Sozialen Netzwerken: Facebook und Co. versuchen, User möglichst innerhalb in ihrer „Dunstglocke“ zu halten. Daher eignen sich Soziale Netzwerke nur dann zur Generierung hochwertigen Website-Traffics, sofern Du Targeted Advertising betreibst.

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