Content Usability Zustellbarkeit

Finger weg von Dateianhängen! (Gilt auch für Versender.)

Wer kennst sie nicht: Die unsäglichen Phishing-Mails mit ominösen Zip-Dateien im Anhang. Zum Glück hat sich längst herumgesprochen, dass das Anklicken von Dateianhängen böse Folgen haben kann.
Nichtsdestotrotz vertrauen viele seriöse Versender darauf, dass ihre Dateianhänge blind geöffnet werden. Darauf sollte man besser nicht wetten. Zumal selbst PDF-Dokumente nicht grundsätzlich sicher sind.

Sie möchten dennoch Ihren E-Mail-Empfängern Dateien zur Verfügung stellen? Dann a) hosten Sie die entsprechenden Dateien auf irgendeinen sicheren Webserver und b) verlinken die die dann in Ihrer E-Mail! Et voilà le travail!
Natürlich sind auch verlinkte Dateien nicht per se sicher. Jedoch kann der Empfänger nun anhand der Domain erkennen, wo sie liegen. Und das vor dem Öffnen.

Für Sie mag diese Vorgehensweise mit Mehrarbeit verbunden sein – insgesamt hat diese Vorgehensweise fast ausschließlich Vorteile:

  1. Es sind deutlich weniger Probleme mit Spam- und Virenfiltern zu erwarten
  2. Der E-Mail-Versand ist schneller
  3. Empfänger mit langsamen Verbindungen werden nicht überfordert oder gar verärgert
  4. Sie können fehlerhafte Dateien selbst während oder nach dem Versand noch austauschen
  5. Sie können tracken, wer wann den Datei-Download gestartet hat.

Bonustipp 1: Beschreiben Sie in Download-Links nicht nur den Inhalt der Datei, sondern stets auch das entsprechende Dateiformat inkl. der Dateigröße! So vermeiden Sie Missverständnisse.

Bonustipp 2: Bei großen E-Mail-Verteilern bietet es sich aus Performancegründen an, speicherintensive Download-Dateien in einer hochverfügbaren Cloud oder noch besser einem CDN (Content Delivery Network) zu hosten.

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