Content-Marketing Leadgenerierung

Was ist eigentlich Gated Content?

Gated Content

Content gegen Daten – derartige Deals sind für uns bereits völlig normal. Und so ist Gated Content zu einem wichtigen Werkzeug zur Generierung von Marketing Leads geworden. Aber wie funktioniert dieses Tauschgeschäft genau? Und was gilt es bei der Implementierung zu beachten? Hier erfährst Du alles Wichtige rund um Gated Content.

Was genau ist nun Gated Content?

Inhalte sind zwar meistens kostenlos, aber selten umsonst. Um an Gated Content zu gelangen, muss der Besucher einer Website bzw. eines Social Media Feeds zunächst seine Kontaktdaten übergeben. Erst dann öffnet sich das „Gate“, d.h. er kann auf den Content zugreifen. Folglich ist Content-Gating ein wesentlicher Bestandteil des Content- und Inbound-Marketings. Man spricht hier auch von Premium-Content bzw. einem Content-Upgrade.

Gated Content ist stets ein Lead-Magnet. Aber ein Lead-Magnet muss kein Content sein.

Hier ein Beispiel von Gated Content in Form eines kostenlosen eBooks:

gated content

Was muss man bei der Implementierung beachten?

Gated Content wirkt nur dann attraktiv auf den Zielkunden, wenn diesem ein gewisser Wert beigemessen wird. Oft zweifeln Website-Besucher an der tatsächlichen Kompetenz des Autors bzw. der Marke. (Beachte deshalb auch den Bonus-Tipp am Ende dieses Artikels.)

Bevor jemand seine Kontaktdaten einer fremden Person bzw. Organisation überlässt, muss ein ausreichendes Vertrauensverhältnis bestehen. Folglich muss alles, was nicht „gated“ ist, das Vertrauen des Besuchers stärken.

Gated_Content

Achtung: Achte auf ein rechtsgültiges Opt-in, um die generierten Daten für Dein Marketing nutzbar zu machen.

Vorteile von Gated Content

  • Gated Content ist ein praktischer Lead-Magnet, der günstig nachproduziert und ausgeliefert werden kann.
  • Guter Content hat einen hohen Nutzwert für den Zielkunden.
  • Content lässt sich überall bewerben: Auf der eigenen Website, in Twitter Ads, in Printanzeigen etc.

Beliebte Formate für Gated Content

  • Checklisten
  • eBooks
  • Studien
  • Whitepaper
  • Infografiken
  • Webinare

Gated Content vs. Paywall

Eine gewisse Verwandschaft besteht zwischen den Begriffen Gated Content und Paywall. Letzteres beschreibt einen Mechanismus, mit dem bestimmte Inhalte einer Website nur nach dem Bezahlen einer Gebühr oder dem Abschluss eines Abonnements sichtbar sind. Der Begriff ist besonders bei Websites von Zeitungen und Zeitschriften gebräuchlich, die mit einer Paywall versuchen, ein digitales Geschäftsmodell zu etablieren.

Bonus-Tipp:

It’s all about the balance!
Eine Content-Strategie ohne frei zugängliche Inhalte ist nicht erfolgversprechend! Versuche deshalb immer, einen kostenlosen „Vorgeschmack“ auf Deinen Content zu ermöglichen. Sei es in Form einer Zusammenfassung oder der Einleitung eines Artikels.

Derartige „Teaser“ generieren die nötige Aufmerksamkeit und machen Appetit auf den Premium-Content. Wichtig: Der Mehrwert des vollständigen Gated Contents gegenüber dem frei zugänglichen Teil muss deutlich erkennbar sein. Andernfalls fühlt sich der Zielkunden ggf. veräppelt.

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