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Checkliste für Deine B2B-Landingpage

Checkliste für Deine B2B-Landingpage

Ein verlockendes Angebot zu haben ist das Eine – es digital auf den Punkt zu bringen das Andere. Vor allem erklärungsbedürftige Angebote erzeugen bei Usern oft mehr Verwirrung als Neugierde. Umso enttäuschender sind dann die Konversionsraten.

Deine B2B-Landingpage soll zu einer Lead-Maschine werden? Diese Checkliste hilft Dir dabei!

Landingpage-Checkliste

1) Eine Landingpage je Buyer Persona

Viele B2B Marketer meiden den Aufwand für die Einrichtung verschiedener Landingpages – abhängig von der Buyer Persona. Ein „One-Size-Fits-All“-Ansatz ist immer ein Kompromiss – genau wie die Startseite des eigenen Webauftritts. Dabei sind die Fragestellungen und Pains potenzieller Kunden oft sehr unterschiedlich.

Landingpage im B2B Marketing

2) Kurze Ladezeit

Auch die besten Landingpages bringen nur wenig, wenn deren Ladezeit zu lang ist und User die Geduld verlieren. Achte daher auf gut komprimierte Grafiken und CSS-/JavaScript-Dateien. Falls Du WordPress einsetzt, verzichte auf unwichtige Plugins. PageSpeed Insights von Google ist ein geeignetes Tool zum Testen von Webseiten.

3) Professionelles Design

Wenig vertrauenerweckend ist es, wenn das Design inkonsistent ist. Wo auch immer der User auf einen CTA reagiert hat (z.B. Anzeige, Newsletter etc.):
Es muss alles wie aus einem Guss wirken. Achte also auf identische Farben, Fonts und Bildsprache. Ach ja: Auch Schreibstil und Wording sollten konsistent eingesetzt werden.

4) Gut strukturierter Inhalt

Vermeide unnötige Ausschweifungen. Das häufigste Problem beim Anlegen von Landingpages ist zu viel Text. Schreibe kurze Sätze und nutze Aufzählungen. Der User muss binnen 2-3 Sekunden verstehen, weshalb Euer Angebot für ihn unverzichtbar ist. Mehr Zeit wird Ihnen der User zunächst nicht widmen.

landingpage

5) Responsive Design

Achte unbedingt darauf, dass Deine Landingpage auf mobilen Endgeräten genauso gut funktioniert wie auf Desktop-Clients. Andernfalls schwächst Du nicht bloß Deine Konversionsrate, sondern auch Deine Reputation.

6) Verständliche Handlungsaufforderung

Kaum Erfolg versprechend sind Landingpages, auf denen der Besucher nicht auf Anhieb reagieren kann. Daher ist eine konkrete und gut sichtbare Handlungsaufforderung („Call to action“) unverzichtbar – zum Beispiel in Form eines großen Kaufen-Buttons. Mehr als zwei bis drei unterschiedliche Handlungsoptionen sind übrigens ebenfalls zu vermeiden.

7) Berücksichtigung des Blickverlaufs

Der Besucher arbeitet sich für gewöhnlich von oben nach unten sowie von links nach rechts durch und orientiert sich dabei an Bildern und Headlines.

Website Blickverlauf

Es ist für Dich vorteilhaft, wenn während dieses Blickverlaufs die einzelnen Stufen des AIDA-Modells nacheinander berücksichtigt werden: Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen, Aktion.

8) Farben vernachlässigen

Über den optimalen Einsatz von Farben für eine positive User Experience wird viel geschrieben. Unsere Meinung: Es ist ziemlich egal, ob auf der Landingpage ein Button grün oder rot ist. Entscheidend ist vielmehr, dass der User sich gut orientieren kann – und die Handlungsaufforderung leicht erfassbar ist. Beschränke Dich deshalb auf eine Palette mit nicht mehr als drei bis vier Farben und achte auf starke Kontraste.

Fazit

Sobald Du Punkt für Punkt dieser Checkliste abgeharkt hast, bist Du prinzipiell auf einem sehr guten Weg. Deine Konversionsrate wird sich spürbar verbessern. Feintuning ist dann noch mal eine andere Sache. Dazu gehört vor allem das Experimentieren mit Headlines und Visuals. Aber wie so oft im Leben gilt: Erst die Pflicht – dann die Kür.

Wir hoffen, diese Landingpage-Checkliste ist Dir dabei eine Hilfe.

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