Basiswissen

„Mobile First“ auch beim Content

b2b content marketing

Rund 88 mal am Tag schaltet ein Smartphonebesitzer sein Handy ein – davon entsperren wir es 53 mal nur, um WhatsApp, Facebook oder andere Messenger-Dienste zu öffnen. (Quelle: Healthy Habits)

Nachrichten werden also deutlich regelmäßiger und zeitnaher wahrgenommen. Die Kehrseite der Medaille: Für das Wahrnehmen wird weniger Zeit investiert. Zu groß ist die Ablenkung – also die Konkurrenz anderer Reize.

Mobile first auch beim Content

Was bedeutet Mobile First?

Die Smartphone-Nutzung rückt immer mehr in den Vordergrund. Der Anteil mobiler Nutzer ist heutzutage enorm. Es wird sich mobil informiert, ferngesehen und eingekauft. Dementsprechend sinnvoll ist es, Inhalte mobil zu optimieren.

„Mobile First“ setzt voraus, dass Websites zuerst mobil, dann für alle anderen Endgeräte optimiert werden. Texte und Dialoge werden folglich zunächst für den mobilen User optimiert. Vom Preheader, den Headlines, der Copy bis hin zu den CTAs. Nicht zu vergessen natürlich die Landingpages bzw. der Shop.

mobile first

Vorteile von Mobile First

  • Konzentration auf die wesentlichen Informationen
  • Übersichtliches und benutzerfreundliches Layout
  • Mehr potenzielle Kunden werden erreicht

–> Bonus-Tipp:
Mit dem Mobile-Friendly Test von Google können Sie prüfen inwiefern Ihre Website mobil optimiert ist.

Das sollten Sie bei Ihrer Mobile First Content-Strategie beachten:

1. Schlichtes, klares Design

Verschnörkelte Schriften sowie detailreiche Grafiken werden vom mobilen User nicht gern gesehen. Achten Sie auf ein schlichtes und klares Design! So lassen sich Inhalte schnell und einfach konsumieren.

2. Textlänge anpassen

Überschriften und Texte sollten im Gesamtlayout auf die Größe des Displays hin ausgerichtet werden. Denn, findet der User auf dem ersten Blick nicht, was er sucht, verlässt er Ihre Website direkt wieder – ohne zu klicken, scrollen oder lesen.

3. Lange Absätze vermeiden

Keiner liest gerne lange und komplizierte Absätze. Schon gar nicht auf dem Smartphone. Bei der mobilen Optimierung sind kurze Sätze und Absätze pflicht. Dabei ist zu beachten, dass eine Textpassage maximal das Display ausfüllt. Bulletpoint und Listen sind eine gute Möglichkeit Ihrer Website eine Struktur zu geben.

4. Mehrwert bieten

Ergänzende Elemente wie Videos, Animationen, Bildergalerien oder Infoboxen steigern auch mobil den Mehrwert für Ihre User – und deren Verweildauer.

Fazit

Mobile first ist schon lange kein Buzzword mehr. Fakt ist: Wenn man heutzutage im Netz einen erfolgreichen Auftritt hinlegen möchte, müssen alle Seiten mobil optimiert sein.

Bislang sah das so aus, dass man Texte für mobile Empfänger einfach am Ende abgeschnitten hat. Besser finde ich den Ansatz, jeden einzelnen Satz und Absatz auf das Wesentliche zu kürzen. Immer wichtiger wird dabei der Blick auf das anvisierte Reaktionsziel. Alles, was diesem nicht dient, gehört aus „mobilen Inhalten“ verbannt.

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