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So gehen Sie mit Content-Ideen um.

Content-Marketing managen

Warum sind Corporate Blogs eigentlich oft so langweilig wie alte Steuererklärungen? Weil tolle Ideen zwar in den Köpfen existieren – aber nicht nach außen dringen. Daher ist es wichtig, Content-Ideen professionell zu sammeln und auszutauschen.

Wie ist das bei Ihnen? Kennen Sie den Zuruf „Wir müssen mal wieder was posten“? Zu doof, dass in solchen Fällen oft die kreativen Ideen ausbleiben. Und vor allem unter Zeitdruck ist Hilfe von externen Autoren vergeblich. Die Basis für Erfolg im Content-Marketing, ob für den Newsletter, Blog oder soziale Netzwerke ist also eine sorgfältige Umgang mit den Ideen.

Was sind Content-Ideen überhaupt?

Ideen sind alles, was Sie bei der Erstellung von Content behilflich ist – also inspiriert und Anknüpfungspunkte herstellt. Das können unter anderem sein:

  • Schlagwörter
  • Fragen
  • Longtail Keywords
  • Textfragmente
  • Hyperlinks
  • Infografiken
  • Skizzen

Tipps für den Umgang mit Content-Ideen

  1. Bestimmen Sie einen festen Ort für Content-Ideen!
    Vor allem für Teams lohnt sich eine zentraler, für alle sichtbarer Ort zur Ideensammlung. Ein Klassiker ist Trello, hier können Teammitglieder auch mobil auf Ideen zugreifen.

  2. Sammeln Sie so viele Content-Ideen wie möglich!
    Je mehr Ideen Sie sammeln, desto besser. Motivieren Sie daher möglichst viele Kolleginnen und Kollegen dazu, regelmäßig eigenen Input zu liefern. Je unterschiedlicher deren Hintergründe sind, desto besser.
  3. Strukturieren Sie die gesammelten Ideen!
    Sorgen Sie regelmäßig dafür, dass Ideen nach semantischen Gesichtspunkten zusammengefasst oder auch aufgeteilt werden. Zum einen, um Redundanzen zu vermeiden. Zum anderen, um neue Ideen abzuleiten. Dies ist eine Aufgabe, die sich durchaus in Teamarbeit angehen lässt.
  4. Bewerten Sie die gesammelten Ideen!
    Rufen Sie regelmäßig das Team zusammen, um Ideen zu bewerten und daraus Themen für Content zu entwickeln. Was soll wann veröffentlicht werden? Wo gibt es Überschneidungen zu veröffentlichtem Content? Nutzen Sie dazu am besten ein Whiteboard oder Flipchart. Falls Sie große Fenster haben, bieten sich alternativ Kalkstifte zum Bemalen an. Selbst testen wir gerade eine mit Tafelfarbe bemalte Wand.

  5. Wählen Sie Content-Producer aus!
    Zu manchen Themen eignen sich nur ganz bestimmte Autoren oder Producer. Kümmern Sie sich um eine zeitige Disposition. Auch hier eignet sich Trello gut, wenn jeder Person eine 2-Do-Liste in Form einer Spalte zugeordnet wird.
  6. Recyclen Sie älteren Content!
    Zur Bewertung von Ideen gehört auch die Berücksichtigung von bereits veröffentlichtem Material. Frischen Sie besonders interessanten oder oft geklickten Content auf und planen Sie diesen neu ein bzw. leiten daraus weitere Formate ab.

Fazit

Gute Inhalte bringen Reichweite und Nähe zur Zielgruppe. Einfach drauf los produzieren kann jedoch nach hinten losgehen.
Sinnvoller ist es, zunächst Ideen in strukturierter Form zu sammeln und erst in der Folge daraus tolle Artikel, Videos, Infografiken, Podcasts etc. zu erarbeiten.

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