Advertising Leadgenerierung

Was ist eigentlich Outbound-Marketing?

outbound marketing

Für die Menschen des Mittelalters hatte der Markt eine wichtige Bedeutung, denn hier konnten beim Einkauf die wichtigsten Neuigkeiten ausgetauscht werden. Tatsächlich liegt im mittelalterlichen Markt auch der Ursprung des Marketing – speziell des Outbound-Marketings. Denn das unüberhörbare Anpreisen von Waren ist nichts anderes.

Kurz zusammengefasst ist Outbound-Marketing das aktive Verbreiten von Werbebotschaften über einen oder verschiedene Kanäle. Moderne Varianten nennen sich Außendienst, Radiowerbung, TV-Werbung, Direct Mailings, Flyer oder auch Video-Werbung. Gemein haben sie, dass der Werbetreibende den potenziellen Kunden anspricht.

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Anders ist es bei der Demand Generation bzw. beim Inbound-Marketing: Hier lässt man sich finden, d.h. man dekoriert sein Schaufenster, optimiert seine Website und schafft so Nachfrage. Eine klare Abgrenzung ist jedoch schwierig – und prinzipiell auch völlig unnötig: Die pure Präsenz eines Händlers auf dem mittelalterlichen Marktplatz ist genau genommen bereits Inbound-Marketing.

Vorteile

Eloquenz und Charme sind zwei Merkmale guter Verkäufer. Sie sind prädestiniert für verbales Outbound-Marketing, ob nun persönlich im Außendienst oder am Telefon. Diese Form der Kommunikation ist durch nichts zu ersetzen.

Nachteile

Potenzielle Kunden finden es oft lästig, mit Werbebotschaften bombardiert zu werden. Vor allem, wenn diese nicht auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ein Grund, weshalb Adblocker so populär sind.

Welche Rolle spielt Outbound-Marketing?

In der Praxis heißt es oft: Inbound-Marketing hui – Outbound-Marketing pfui. Zu Unrecht, wie wir finden: Outbound-Marketing kann eine wichtige Ergänzung darstellen. Bereits auf dem mittelalterlichen Markt gehörte sowohl das Auslegen als auch das Anpreisen der Waren zusammen. Das Eine funktioniert nicht ohne das Andere.

Vor allem in gesättigten Märkten sowie bei starkem Wettbewerb bietet nur Outbound-Marketing die Möglichkeit, Wachstum zu erzielen. Gleiches gilt für sehr junge Märkte (Startup Marketing), also die Vermartktung neuartiger Leistungen und die Ansprache von Innovatoren.

Kosten

Outbound-Marketing gilt gemeinhin als teuer. So pauschal kann man das nicht sagen, finde ich. Die Produktion von professionellem Content für das Inbound-Marketing ist ebenso mit viel Zeit und Kosten verbunden. Zielkunden in sozialen Netzwerken, auf abendlichen Events oder auf Messen einfach anzusprechen, ist hingegen quasi kostenlos.

Messbarkeit

Es wird oft behauptet, Outbound-Marketing sei prinzipiell schlechter messbar. Das ist natürlich Unsinn und kein Abgrenzungsmerkmal gegenüber Inbound-Marketing. Die Performance eines Werbebanners ist besser messbar als jene einer Schaufensterdekoration. Entscheidend für die Qualität der Erfolgsmessung ist allein der Kanal.

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