Basiswissen

Vorsicht beim Ändern an der Absenderadresse

Browserlink-Klickrate im Auge behalten

Die Absenderadresse Ihrer E-Mails hat einen besonderen Stellenwert: Sie dient dem E-Mail-Empfänger, zusammen mit der Absenderbeschriftung, zur Identifikation des Absenders.
Erscheint dieser unbekannt, landet die E-Mail sehr schnell im virtuellen Papierkorb.
Darüber hinaus wird sie, zusammen mit der Betreffzeile, fast immer als erstes wahr genommen. Wer im E-Mail-Marketing erfolgreich sein will, wählt seine Absenderadresse also mit Bedacht aus.

Doch eine bereits eingesetzte Adresse nachträglich ändern ist problematisch, da sie von Ihren Abonnenten wohl möglich in deren persönlichen Adressbuch bzw. in einer Positivliste gespeichert wurde. Jede Änderung kann also Zustellprobleme nach sich ziehen. Vor allem dann, wenn der E-Mail-Verteiler über viele Jahre hin generisch gewachsen ist.

Wenn Sie Änderungen an dieser Stelle vornehmen müssen, hier ein paar wertvolle Tipps:

  1. Wählen Sie Ihre Absenderadresse strategisch und überstürzen Sie nichts!
  2. Prüfen Sie, ob nicht stattdessen die Anpassung der Absenderbeschriftung ausreichend ist!
  3. Ändern Sie nie zu viel auf einmal! Ihre Absenderbeschriftung lassen Sie am besten unverändert, wenn Sie die Adresse anpassen!
  4. Informieren Sie Ihre Empfänger spätestens zwei Wochen vor dem geplanten Wechsel – am besten wiederholt! Teilen Sie ihnen mit, wie die neue Absenderadresse lautet und dass sie diese in ihr persönliches Adressbuch aufnehmen sollen!
  5. Prüfen Sie noch vor dem Wechsel sämtliche Konfigurationen (z.B. am Nameserver) und ob sich daraus neue Zustellprobleme ergeben! Fehler in dieser Phase können Ihnen viele wertvolle Kontakte kosten.
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Newsletter-Service umfassend bewerben

Newsletter-Service bewerben

Wer heute Ihren Newsletter abonniert, generiert vielleicht schon morgen Umsätze bei Ihnen. Sei es direkt oder indirekt über Empfehlungen.

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How-to

Ignorieren Sie nie die Technik-Laien unter den Newsletter-Empfängern

Technisch weniger affine User betrachten E-Mails mit fehlenden Grafiken nicht selten als „kaputt“ und verschmähen vorschnell den Inhalt.

Setzen Sie daher niemals voraus, dass Empfänger stets wissen, wie sich Grafiken nachladen lassen. Gehen Sie auch nicht davon aus, dass Empfänger Lust haben, die E-Mail im Browser zu öffnen oder Ihre Absenderadresse im Adressbuch aufzunehmen. Nicht alle sind technisch so versiert und geduldig wie Sie!

Hier meine Tipps:

  • Achten Sie darauf, dass die E-Mail auch ohne Grafiken Neugierde weckt. Mit einem Preheader sowie ALT-Texten lassen sich Angebote attraktiv umschreiben.
  • Platzieren Sie essentielle Inhalte wie die Art des Angebots sowie Preisangaben nie (ausschließlich) in Grafiken!
  • Der CTA-Button (Call-to-action) sollte auch ohne nachgeladene Grafiken gut zu erkennen und klickbar sein.
  • Vermeiden Sie zu technische Begriffe wie „Browseransicht“ oder „Webversion“! Besser ist manchmal: „Keine Grafiken zu sehen? Hier klicken.“
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Basiswissen

Die Top 3 Usability-Schwächen von Newsletter-Anmeldeformularen

Usability Newsletter Anmeldeformulare

1. Bei fehlerhaften Eingaben muss das Formular komplett neu ausgefüllt werden

Jeder hat es bereits erlebt – jeder war bereits frustriert: Man gibt sich viel Mühe beim Ausfüllen eines Formulars und zack – alles weg! Nur weil man einen kleinen Fehler gemacht hat und nach Drücken des Absende-Buttons das Formular neu geladen wurde.
Und beim nächsten Ausfüllen steigt der Angstpegel, das Gleiche könnte noch einmal passieren. Merkt sich Ihr Formular bereits gemachte Eingaben trotz Fehlermeldung?

2. Unübersichtliche und viel zu lange Drop-Down-Listen

Haben Sie auch schon mal eine Drop-Down-Liste mit den 194 anerkannten Staaten der Erde aufgeklappt – und sollten darin Ihr Heimatland selektieren? Dabei unwissend, welche Schreibweise verwendet wird? Dann wissen Sie, dass Drop-Downs maximal 10 bis 20 Einträge umfassen sollten – sonst verliert der Anwender schlicht und einfach den Überblick.
Die Alternative sind Autocomplete-Felder, welche währen der Eingabe des Anwenders Zeichenketten vorschlägt. Google hat diese Technik bereits zum State of the Art gemacht.
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3. Es wird eine kryptische Captcha-Eingabe verlangt

Seit vielen Jahren verbreitet und nach wie vor nervig sind unlesbare Captcha-Felder oder Rechenaufgaben, die Bestandteil eines Formulars sind. Damit soll sichergestellt werden, dass nur Menschen und keine Programme (Bots) Formulareingaben absenden.
Dabei sind sie in der Regel überflüssig, da gut programmierte Formulare kein attraktives Angriffsziel von Bots sind – und weil gut programmierte Bots im Nu Captcha-Felder knacken können.
Als Alternative empfiehlt sich der Einsatz von Honeypots und/oder fail2ban. Mehr zu den Techniken finden Sie hier und hier.

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Basiswissen

Verwenden Sie Rollover Images!

Newsletter Design Rollover Images

Jeder kennt Rollover Images: Fährt man mit der Maus über sie, wechselt das Motiv. Sehr praktisch, weil sie viel Platz sparen und für Interaktivität sorgen. Beides wichtige Faktoren im E-Mail-Marketing. Und dennoch: Rollover Images werden in E-Mails noch ausgesprochen selten eingesetzt. Dabei ist die technische Umsetzung nicht kompliziert. Und sogar für responsive Darstellung gibt es geeignete Techniken.

Mein Tipp: Verwenden Sie Rollover Images, wenn Sie auf engem Raum viele Informationen visualisieren wollen. Zum Beispiel zwei verschiedene Perspektiven eines Produkts oder die Kombination von Foto und Illustration. Auch CTA-Buttons sind mit Rollover-Effekt interessanter.

Hier noch ein simples Beispiel:

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