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3 tolle Dialog-Starter für Ihren Newsletter

E-Mail-Marketing ist mehr als bloß stupide Einbahnstraßenkommunikation. Doch während bei einem Direct Mailing noch eine Postkarte herausgerissen, ausgefüllt, frankiert und zum Briefkasten transportiert werden musste, ist in der digitalen Welt zum Reagieren nur noch ein einziger Mausklick notwendig.
Aber es muss nicht immer der CTA-Button sein. Hier drei alternative Möglichkeiten, den Abonnenten zu einer Reaktion zu bewegen:

1. Fragen

Nicht nur im Alltagsleben sind Fragen die wohl beste Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Und es müssen ja nicht gleich umfassende Umfragen sein. Viel mehr Response werden Sie auf einfache Fragen erhalten, die sich mit nur einem einzigen Klick beantworten lassen. Ihre Kontakte werden sich freuen, dass Sie sich für deren Meinung interessieren. Und die Antworten helfen Ihnen, zukünftig noch zielgerichtetere Angebote zusammenstellen zu können. Hier ein schönes Beispiel der Modemarke ESPRIT:

Drei tolle Möglichkeiten, per E-Mail einen Dialog zu starten

2. Auffordern zum direkten Antworten

Direkte Antworten auf E-Mails kommen so oder so – weil Menschen es gewohnt sind, auf E-Mails zu antworten. Warum sollten sie auf Ihre E-Mails anders reagieren? Versuchen Sie also gar nicht erst, Empfänger das direkte Antworten auszureden – zum Beispiel durch einen E-Mail-Alias wie „noreply@…“. Im Gegenteil: Motivieren Sie zu direkten Antworten! So praktizierte es einst zum Beispiel auch ebay:

Drei tolle Möglichkeiten, per E-Mail einen Dialog zu starten

3. Vorausgefüllte Formulare

Vorausgefüllte Formulare in E-Mails machen neugierig. Das einzige Problem: Webformulare funktionieren in E-Mails nur sehr eingeschränkt. Daher greifen clevere E-Mail-Versender zu Fake-Formularen. Wer diese klickt, öffnet ein Webformular im Browser. Hier ein Beispiel von KLM:

Drei tolle Möglichkeiten, per E-Mail einen Dialog zu starten

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Opt-ins generieren

Jetzt Opt-ins für das Weihnachtsgeschäft generieren

Handlungsaufforderung und CTA

Nur noch wenige Wochen – dann beginnt die Adventszeit. Für viele Newsletter-Versender eine stressige Phase – denn zusätzliche Mailings sollen das Weihnachtsgeschäft pushen.

Gerade in dieser „heißen Phase“ sind frische Opt-ins oft besonders wertvoll: Denn a) planen viele Menschen Anschaffungen und b) ist der Wettbewerb um Aufmerksamkeit in der Adventszeit außerordentlich hart.

Mein Tipp: Generieren Sie bereits jetzt verstärkt neue Newsletter-Abonnenten! Bewerben Sie dazu massiv Ihren Newsletter – z.B. auf Ihrer Website mit Pop-Ups, per Banner-Werbung, Google AdWords oder auch offline. Inzentiveren Sie die Anmeldung ruhig mit Rabattcodes oder anderen Vorteilen.

Überspannen Sie den Bogen jedoch nicht. Zu aggressive Werbung nervt bekanntermaßen. Insbesondere jene, die bereits Abonnent sind.

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Erfolgsmessung

5 Tipps für erfolgreiche A/B-Splittests

Double-Opt-in

A/B-Splittests sind ein effektives Instrument zur Performancesteigerung im Online-Marketing. Ganz gleich, ob es um E-Mails oder Landing Pages geht.
Hier ein paar wertvolle Tipps, damit Sie Ihr Ziel nicht verfehlen:

1) Treffen Sie keine schwerwiegenden teuren Entscheidungen auf Basis eines kleinen nicht aussagefähigen Tests!

Ohne Signifikanz keine sinnvollen Testergebnisse. Vergrößern Sie die Grundgesamtheit oder den Testzeitraum. Ansonsten ignorieren Sie das Ergebnis besser!

 

2) Besser als jeder irreführende oder falsch durchgeführte/ausgewertete Test ist gar kein Test!

Konzentrieren Sie sich besser auf weniger Tests, die dafür jedoch aussagekräftig sind! Bei einem A/B-Splittest sollte der Unterschied der Klicks/Öffnungen schon mehr als das Doppelte der Quadratwurzel der Gesamtmenge betragen. Beispiel:

A bringt 50.000 Klicks
B bringt 40.000 Klicks
Summe = 90.000
Differenz= 10.000

Die doppelte Quadratwurzel der Summe beträgt 600.
Die doppelte Quadratwurzel der Differenz beträgt 200.
600 > 200

Bedeutet: Das Ergebnis ist signifikant, d.h. der Test ist aussagefähig – und A ist der Gewinner.

3) Machen Sie keine Tests, wenn Sie nur beweisen wollen, dass Sie im Recht sind!

Persönlicher Ego und Stolz haben im Online-Marketing nichts zu suchen.

 

4) Versenden Sie E-Mails bzw. schalten Sie Landing Pages zeitgleich – und nicht nacheinander!

Nur so lassen sich die Ergebnisse miteinander vergleichen, weil z.B. die Uhrzeit oder der Wochentag ebenfalls Einfluss auf die Performance einer Kampagne haben.

 

5) Kausale Wirkungszusammenhänge aus einem Test können Sie nur dann schließen, wenn Sie nur jeweils eine Veränderung vornehmen;

z.B. an der Betreffzeile einer E-Mail. Bei mehr als einer Veränderung können Sie im Nachhinein nicht mehr ermitteln, wie sich diese auf die gemessene Performance ausgewirkt haben. Zumal sich verschieden Änderungen auch untereinander beeinflussen können.

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Marketing Automation

Achten Sie auf stimmige Absenderadressen und Hyperlinks.

Browserlink-Klickrate im Auge behalten

Populär sind die Versandplattformen von Massenprovidern, bei denen man sich gratis oder per Kreditkarte anmeldet und dann sofort loslegen kann. Ein wesentlicher Nachteil: Absenderadressen und Hyperlinks innerhalb der E-Mail beinhalten dann oftmals (zunächst) die Domain des Providers.

Tipp der Woche

Tipp der Woche: Achten Sie generell darauf, dass Empfänger nicht unnötig irritiert werden! Die Domain/Subdomain von Absenderadressen und Links sollte dem Empfänger stets bekannt sein und sich mit Ihnen in Verbindung bringen lassen. Alles andere wirkt nicht nur unseriös, sondern auch unprofessionell.

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Marketing Automation Zustellbarkeit

Mehr Umsatz dank Listenhygiene.

Mehr Umsatz dank Listenhygiene

Gültige E-Mail-Adressen sind der Treibstoff im E-Mail-Marketing. Doch ein Blick hinter die Kulissen vieler Unternehmens zeigt: Nicht immer wird Listenhygiene groß geschrieben. Gewiss: Selbstverständlich kann man Listen auch im Nachhinein bereinigen. Schlechte E-Mail-Zustellraten und Verlust von Umsatzpotenzial sind dann jedoch bereits unvermeidbar.

Tipp der Woche: Pflegen Sie Ihre Kontaktlisten in allen Phasen der Beziehung!

Beim Opt-in

  • Führen Sie einen verlässlichen Syntax-Check der E-Mail-Adresse durch!
  • Die wichtigsten Adress-Domains (gmx.de, web.de, gmail.com, …) können Sie in einer Listbox auswählbar machen. Nur was vor dem @ steht, muss der Kontakt dann eintragen.
  • Überprüfen Sie die Domäne per DNS-Lookup!
  • Geben Sie dem Anmelder ggf. die Möglichkeit, seine Adresse zu korrigieren.
  • Wiederholen Sie die Adresse gut lesbar im Bestätigungs-Dialog!
  • Nutzen Sie das Double-Opt-in-Verfahren („DOI“)!

Nach dem Opt-in

  • Ermöglichen Sie einfaches Abmelden. Ein Klick muss genügen.
  • Nutzen Sie ergänzend einen List-Unusbscribe Header.
  • Geben Sie Abonnenten jederzeit die Möglichkeit, Kontaktdaten selbst zu aktualisieren!
  • Fordern Sie Abonnenten hin und wieder auf, seine Kontaktdaten zu überprüfen! (Gutschein als Belohnung?)
  • Prüfen Sie bei jedem Versand die Gültigkeit vorhandener Adressen (DNS-Lookup und Bounce Management)!

Bei der Abmeldung

  • Entfernen Sie Abmelder aus Ihrer Kontaktliste!
  • Vermerken Sie Abmelder in einer internen Sperrliste, damit diese nicht aus Versehen erneut angeschrieben werden.
  • Wenn einem Abmelder die Löschung aller persönlicher Daten versprochen wird, sollten Sie sich auch daran halten (kein Speichern seiner E-Mail-Adresse in Ausschlusslisten)!
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