Basiswissen

Probier’s mal mit Gemütlichkeit: 30 Tipps gegen Stress am Arbeitsplatz

Probier’s mal mit Gemütlichkeit,
mit Ruhe und Gemütlichkeit
vertreibst du deinen ganzen Sorgenkram. Und wenn du
stets gemütlich
bist und etwas appetitlich ist, dann nimm es dir egal woher es kam.
(Disney’s Dschungelbuch)

Leistungsdruck, Zeitnot, ständige Erreichbarkeit und wachsende Anforderungen im Beruf: Tempo bestimmt unser Leben. Jeder von uns kennt die Momente, die stressigen Zeiten, wo einfach alles gefühlt gleichzeitig erledigt werden muss. Der Stress ist da. Und nun?
Machen Sie sich bewusst, dass kontrollierter Stress eine gesunde und positive Kraft sein kann! Mit ein paar Tricks lässt sich Stress aber vermeiden oder mindestens besser damit umgehen. Die folgenden 30 Regeln werden Ihnen helfen, trotz vieler Aufgaben entspannt und ruhig zu sein:

    1. Die wichtigste Regel: Konzentrieren Sie sich vollkommen auf das, was Sie gerade tun. Wenn Sie essen, essen Sie. Tun Sie nicht zwei oder drei Dinge gleichzeitig.
    2. Das Geheimnis der Freude besteht darin, vollständig dort anwesend zu sein, wo wir uns gerade befinden.
    3. Analysieren Sie sich selbst und identifizieren Sie die Auslöser für Ihren Stress. Jeder Mensch gerät durch andere Dinge unter Druck.
    4. Entschleunigung! Bestimmen Sie das Arbeitstempo, bei dem Sie sich wohlfühlen.
    5. Nehmen Sie sich nicht zu viel in die Agenda! Wer zu viel macht, kann nur noch reflexartig reagieren.
    6. Lernen Sie, sich abzuschotten! Denn auch der liebenswerteste Mensch kann zum Stimmungs-Vampir werden. Ein “Bitte nicht stören” an der Tür kann nicht nur am Hotelzimmer hilfreich sein.
    7. Planen Sie im Vorfeld genug Zeit ein, um die Deadline einhalten zu können. Hetze bedeutet Stress und meist keine guten Ergebnisse!
    8. Stress zu unterdrücken, ist auf lange Sicht auch keine Lösung. Früher oder später wird er hochkommen. Um das zu vermeiden, sprechen Sie mit einem Kollegen. Trauen Sie sich und beziehen Sie auch ihren Chef mit ein. Allein das Gefühl, aktiv etwas gegen den Stress getan zu haben, hilft bei der Bewältigung.
    9. Sagen Sie auch mal „Nein“. Haben Sie gerade keine Kapazitäten für ein neues Projekt? Dann geben Sie lieber früh genug Bescheid. Sicherlich gibt es auch Situationen, in denen man um ein „Ja“ nicht drum rum kommt, aber vielleicht hat Ihr Kollege gerade mehr Luft.
    10. Niemand ist perfekt, stellen Sie also keine zu hohen und unrealistischen Erwartungen an sich selbst. Mit zu großem Perfektionsanspruch blockieren Sie sich nur.
    11. Sie haben Erfolge erzielt? Freuen Sie sich! Machen Sie eine Pause und feiern Sie. Es ist erlaubt glücklich und dankbar zu sein. So starten Sie frisch in ein neues Projekt.
    12. Erwarten Sie keinen dauerhaften Erfolg. Akzeptieren Sie die Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen.
    13. Nehmen Sie sich selbst nicht zu wichtig. Sonst ist man schneller angreifbar. Wenn Gewinn und Verlust , Lob und Tadel Sie nicht aus der Ruhe bringen, haben Sie ihren inneren Frieden gefunden.
    14. Schaffen Sie unnötige Sorgen in Bezug auf Ihre Zukunft aus der Welt. Sorgen beeinträchtigen Ihre Konzentration und rauben Ihnen Energie.
    15. Ordnung ist das halbe Leben! Wer nur projektbezogene Dinge auf dem Schreibtisch hat, kann sich besser auf die Sache konzentrieren. Machen sie also rein Tisch, bevor sie mit neuen Dingen beginnen.
    16. Lernen Sie, alles zu genießen was Sie tun. Seien Sie mit ihrem Herzen dabei. Freude kommt dann automatisch auf, wenn wir uns bemühen, etwas gut zu machen.
    17. Bestimmen Sie feste Pausen – und halten Sie diese auch ein. Wer meint keine Pausen zu brauchen, benötigt erst recht eine!
    18. Kennen Sie ihre persönliche Leistungskurve? Beobachten Sie die natürlichen Schwankungen. Die meisten haben ihr Produktivitäts-Hoch am Morgen. Dies ist die beste Zeit für wichtige, komplexe Aufgaben.
    19. Essen und trinken nicht vergessen! Eine gesunde Ernährung und viel Wasser, hilft gegen Stress am Arbeitsplatz.
    20. Handeln und lenken Sie, aber lassen Sie auch Dinge zu. Immer alles unter Kontrolle haben zu wollen, ist auf Dauer stressig.
    21. Sie haben das Gefühl, viel zu viel zu tun zu haben? Schreiben sie die einzelnen Aktivitäten auf. Meist ist es gar nicht so viel, wie es einem im Kopf vorkommt. Online Tools wie Trello können Ihnen Helfen, die Posten nach Priorität abzuarbeiten.
    22. Delegieren Sie! Üben Sie, Aufgaben abzugeben und Verantwortungen zu verteilen. Geben Sie anderen Personen eine Chance. Fehler sind Menschlich.
    23. Versuchen sie einen Abschnitt des Tages aus Routine bestehen zu lassen. Täglich wiederholende Disziplin helfen im Gleichgewicht zu bleiben.
    24. Lachen Sie! Von Zeit zu Zeit darf man auch mal albern sein. Haben Sie großen Spaß, wird Psychostress ganz schnell abgebaut.
    25. Werden Sie aktiv! Bewegung ist eine gute Methode, um Stress entgegenzuwirken. Ein kurzer Spaziergang zum Briefkasten oder morgens eine Station früher aussteigen, hilft Ihnen bei der Stressbewältigung.
    26. Sie sind eher ein “Erfolgstyp”? Tun Sie auch mal Dinge völlig absichtslos. Es muss nicht alles einen Sinn haben.
    27. Smartphone-Stress? Chat-App, SMS, Mail und Telefon: Es gibt auch Grenzen der Erreichbarkeit. Den Druck, ständig sofort reagieren zu müssen, beobachtet Sie in ihrer täglichen Arbeit. Auch wenn es schwer fällt: In Zeiten der modernen Technik brauchen wir Momente, wo wir komplett abschalten können und nicht noch mit halbem Gehirn im Arbeitsmodus sind.
    28. Freizeit bedeutet Ausgleich. Werden Sie ihr eigener Animateur und unternehmen Sie etwas mit Freunden. Pflegen Sie Beziehungen und Investieren Sie in Ihre Gesundheit. Das sorgt für emotionales Wohlbefinden.
    29. Netflix & Chill. Wann waren Sie das letzte Mal eine Couch Potato? Gönnen Sie sich ab und zu einen Tag, an dem man einfach nur da sitzt und relaxt.
    30. Versuchen Sie bitte nicht alle Regeln gleichzeitig umzusetzen – das wäre zu viel Stress!

Fazit

Welche Faktoren bei uns Stress auslösen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt von der Persönlichkeit ab.
Das Berufsleben wird zunehmend stressiger. Viele von uns verbringen einen großen Teil ihres Lebens am Arbeitsplatz. Ein paar Wochen Urlaub pro Jahr, ein paar Feiertage und die Wochenenden können den Stress, der am Arbeitsplatz herrscht, häufig nicht kompensieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, Anti-Stress-Maßnahmen zu ergreifen. Lernen Sie, Zeit besser einzuteilen, störende Faktoren zu eliminieren, die Arbeitssituation zu verbessern oder Unterstützung einzufordern.

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