E-Mail-Marketing

Smarte Newsletter: Anruf mit einem Klick.

anruf mit einem klick

2007 stellte Steve Jobs das erste iPhone vor. 12 Jahre danach ist die mobile Nutzung des Internets ein Teil unseres Alltags. Ein Grund, weshalb E-Mail-Marketing-Kampagnen technisch auch für mobile Endgeräte optimiert werden müssen.

Wer unterwegs E-Mails liest, will bequem darauf reagieren können. Es ist also wichtig, dem Empfänger die Bedienung so einfach wie möglich zu gestalten. Das Zauberwort: Smarte Newsletter.
Die Verwendung von simplen Smartphone-Features in E-Mails, können sich positiv auf die User Experience auswirken sobald ein Nutzen für den Empfänger entsteht.

4 Smartphone-Features für Deine E-Mails

Telefonieren: Click to call

Anruf mit einem Klick. Nur ein Klick im Newsletter genügt und das Smartphone wählt die Nummer.
Click to call ist ein sehr praktisches Feature für den Email-Empfänger.
Viele Mail-Clients wandeln verlinkte Telefonnummern automatisch um. Um Sicher zu gehen, dass dieses Feature wirklich gelingt, verlinke Deine Telefonnummer gemäß folgendem Beispiel in Eigenregie:

Über das „a href“ Element wird in HTML ein Link eingeleitet. Mit der Anweisung „tel“ wird hier eine Telefonnummer angegeben. Achte darauf, dass die Nummer im internationalen Format und keine weiteren Sonderzeichen enthält. Der Link erscheint standardmäßig in Blau. Manchmal kann es zu Kontrast-Problemen kommen, wenn Du einen dunklen Hintergrund gewählt hast. Kein Problem, mit der style-Anweisung kannst Du sogar die Textfarbe ändern. Übrigens funktionieren verlinkte Telefonnummern auch auf PCs mit gängiger Telefonsoftware.

<a href="tel:+491511234567" style="color:green;">Ruf mich an!</a>

SMS versenden

SMS werden heute nur noch selten versendet. E-Mails können mindestens das Gleiche und sind oft einfacher in der Anwendung, wenn man bereits im Mailprogramm ist.
Per Hyperlink lassen sich auch bequem Kurznachrichten erstellen.

<a href="sms:+491511234567">Sende mir eine SMS!</a>

WhatsApp: Click-to-Chat

WhatsApp ist eigentlich ein mobiler Messenger, aber dennoch als Desktop-Version verfügbar.
Per Click-to-Chat Option können Newsletter-Empfänger direkt per WhatsApp mit Dir in Kontakt treten – auch ohne Dich bereits als Kontakt gespeichert zu haben. Achte darauf, die Ländervorwahl ohne ein “+” oder mit der “00” einzuleiten.

<a href="https://api.whatsapp.com/send?phone=491511234567">Schick mir eine WhatsApp!</a>

Standort verlinken

Das Hinzufügen von Standorten ist enorm hilfreich, da Du deinen Lesern den Aufwand bzw. die Suche nach Deinem Standort ersparst. Mit Hilfe einer Karte, kann die Suche visuell unterstützt werden.
Die Gmail-App erkennt bereits Kontaktdaten in E-Mails und wandelt diese direkt in Links um. Bei allen anderen Diensten musst Du etwas tiefer in die Trickkiste greifen:
Suche im ersten Schritt per Google Maps Deinen Standort. Klicken nun im Menu auf „Karte teilen oder einbetten“. Im Fenster wählst Du innerhalb des Tabs “Link senden” die Funktion „Link kopieren“. Die URL kann jetzt an passender Stelle in Deiner E-Mail eingebunden werden:

<a href="https://goo.gl/maps/jqazjGUjdHrffrE2">Hier sind wir</a>

google maps im newsletter

Fazit:

Als Versender musst Dir bewusst sein, dass Newsletter oft unterwegs und unter Zeitdruck geöffnet werden. Jeden Komfort wissen die Empfänger daher zu schätzen.
Es kann für Dich somit überaus sinnvoll sein, die in Smartphones integrierten Features mit Deinen E-Mails zu verknüpfen. Nicht nur, weil es cool oder modern ist, sondern um eine optimale User Experience herzustellen.

Aber Vorsicht: Nicht alle Techniken funktionieren auf den Endgeräten gleichermaßen. Was bei dem einen Empfänger auf Freude stößt, kann beim anderen Frustration auslösen. Daher unbedingt auch an die Desktop-User denken und die Hyperlinks vor dem Versand testen.

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