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E-Mail-Marketing: 6 Tipps, wie Sie sich erfolgreich von Spammern differenzieren

so differenzieren Sie sich erfolgreich von Spammern

Wenn unsereins auf die Frage nach dem Job antwortet, im E-Mail-Marketing aktiv zu sein, folgt fast immer die stereotype Reaktion: Ihr seid es also, die mein Postfach zumüllen.

Was zeigt uns diese Antwort? Sie macht deutlich, dass Konsumenten sich sehr schwer tun, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. So passiert es nicht selten, dass ein seriöser Newsletter als „Spam“ markiert wird. Aktiv vom User oder auch von der Filtersoftware.

Entwicklung des Anteils an Spam-Mails in Unternehmen weltweit von Juli 2017 bis Juli 2018. Im Juli 2018 betrug der Anteil der Spam-Mails rund 55%.
so differenzieren Sie sich von Spammern
(Quelle: Statista)

In der Tat ist die größte Herausforderung für den seriösen E-Mail-Marketer, sich von den schwarzen Schafen zu differenzieren.

6 Tipps, wie Sie sich erfolgreich von Spammern differenzieren:

1) Machen Sie bereits im Anmeldeformular deutlich, dass Sie sich an die gesetzlichen Vorgaben halten. Nennen Sie dazu auch eine Beschwerde-Hotline und weisen auf den Abmeldeprozess hin! Auch TÜV-Siegel stärken das Vertrauen zu Ihnen.

so differenzieren Sie sich von Spammern
(Quelle: Esprit)

2) Versenden Sie E-Mail mit echtem Mehrwert! Spammer senden bloß Reklame – differenzieren Sie sich davon mit nützlichen, spannenden und lehrreichen Inhalten – im optisch ansprechenden Design!

3) Achten Sie auf passende Betreffzeilen! Obwohl nicht genau bekannt ist, welche Formulierungen als Spam identifiziert werden, sollten Sie Begriffe wie Angebot, Preis oder Gewinn vermeiden. Darüber hinaus sind %-Zeichen, Ausrufezeichen sowie in GROßBUCHSTABEN geschriebene Texte zu umgehen. Prinzipiell gilt: Je spezifischer die Betreffzeile, desto geringer der Spam-Verdacht.

Tipps für kürzere Newsletter-Betreffzeilen
Tipps für schlanke Betreffzeilen

4) Verwenden Sie moderne Verfahren zur Unterscheidung seriöser/unseriöser E-Mails. Dazu zählen z.B. Technologien wie DKIM, SPF sowie erweiterte Einträge im E-Mail-Header (list-unsubscribe, list-owner, list-help; Details)

5) Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Text und Grafik. Nur Pillenversender haben es nötig, Texte in Grafiken zu verstecken. Wer dem nacheifert, macht sich ziemlich verdächtig.

6) Versenden Sie Multipart-E-Mails. Weil es mehr Ressourcen bedarf und auch sonst aufwendiger ist, haben Spammer da keine Lust drauf. Wichtig: Der Text-Inhalt sollte im Plain- und HTML-Teil der E-Mail möglichst identisch sein. Mehr Infos

Fazit

Die E-Mail ist das am weitesten verbreitete Kommunikationsmittel. Kein Wunder, dass fast alle Unternehmen in Ihrer Kommunikation darauf zurückgreifen. Wichtig ist nur, dass Ihre E-Mail nicht im Spam-Ordner der Kunden landet. Doch trotz aller Maßnahmen landen dort auch oft seriöse E-Mails. Mit Hilfe unserer Tipps lassen sich Spam-Ordner erfolgreich umgehen.

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