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9 Erfolgsfaktoren für virales Marketing

Virales Marketing

Eine Königsdisziplin für viele Marketer ist das virale Marketing. Trotz überschaubarer Kosten, ermöglicht es Dir gigantische Reichweiten und starkes Engagement innerhalb kürzester Zeit. Was will man mehr? Doch scheint die Rezeptur für den Erfolg viraler Kampagnen ähnlich geheimnisvoll wie die Suche nach dem Heiligen Gral…

Auch wir können nicht genau sagen, wo sich der Heiligen Gral befindet – Doch möchten wir Dir mit diesem Beitrag einen Wegweiser geben. Welche Faktoren sind für die Viralität Deiner Kampagnen besonders erfolgversprechend?

Begriffserklärung

Der Begriff „viral“ kommt ursprünglich aus der Medizin. Er steht in Assoziation mit dem Begriff des Virus. Im Bezug auf Marketing sollen sich positive Informationen über Produkte oder Dienstleistungen “Seuchenartig” – wie bei einer viralen Infektion in der Medizin – automatisch von Person zu Person weiter vermehren und somit die Bekanntheit erhöhen. Egal ob der Empfänger die Werbebotschaft erkennt oder nicht, es wird ein hohes Interesse ausgelöst.

Eine virale Marketingkampagne sollte in der Lage sein, die Emotionen der Betrachter zu nutzen, insbesondere positive wie Freude. Das mit Abstand erfolgreichste Format für virales Marketing ist das Video.

emotionen virales marketing

Virales Marketing: Vorteile

  • Verhältnismäßig geringer Kostenaufwand
  • Hohe Geschwindigkeit der Verbreitung dank Multiplikation
  • Wachsende Bekanntheit der Marke unter Influencern

Virales Marketing: Nachteile

  • Ungewisser Erfolg bei ggf. hohen Produktionskosten
  • Ab einem gewissen Punkt kaum noch kontrollierbar
  • Schwierige Erfolgsmessung

Erfolgsfaktoren für virales Marketing

1. Erkenne Deine Zielgruppe

Die Grundlage jeglicher Werbemaßnahmen sind fundierte Kenntnisse über Deine Zielgruppe. Wen möchtest Du erreichen? Es ist enorm wichtig, dass die Inhalte sehr genau auf die Zielgruppe abgestimmt sind. Der Empfänger muss auf Anhieb das Gefühl bekommen, die Inhalte seien nicht nur für ihn passend, sondern könnten auch sein Netzwerk interessieren. Sein Mitteilungsbedürfnis muss geweckt werden. Immerhin leiht er Deiner Botschaft seine Stimme und steht somit auch mit seinem Namen für Dich ein.

2. Biete Exklusivität

Schweige, wenn Du nichts zu sagen hast. Wer lediglich alte Kamellen zu erzählen hat, dem hört keiner zu. Wer exklusive Neuigkeiten verbreitet, gilt in seinem Netzwerk als gute Informationsquelle. Wer erzählt nicht gerne brandaktuelle Neuigkeiten? Versorge Deine User mit exklusiven Botschaften, die diese dann in ihre Netzwerke weiterreichen können.

3. Bleibe immer aktuell

Ähnlich wie bei der Exklusivität der Inhalte, gilt auch hier: Keiner hört gerne alte Kamellen. Zeige Deinen Empfängern, dass Euer Unternehmen Neues zu bieten hat und am Puls der Zeit lebt! Topaktuelle Informationen verbreiten sich wesentlich besser und schneller in den Sozialen Netzwerken. Auch hier gilt, dass die Follower durch das virale Verbreiten von heißen Neuigkeiten ihre eigene Reputation stärken können bzw. möchten.

4. Trau Dich!

Kreative Kampagnen prägen sich ein. Und sie verbreiten sich auch wesentlich besser, da sie für den Empfänger einen Mehrwert in puncto Unterhaltung mitbringen. So konnte Canal+ kürzlich einen viralen Hit mit einem Werbeclip landen, in dem ein Drehbuchautor des Senders eine haarsträubende und witzige Geschichte erzählt, wie er in dem Kleiderschrank einer Frau gelandet ist. Oder wer erinnert sich nicht mit einem Schmunzeln an die tierische Toyota-Werbung, in der uns Brüllaffen erklärten, dass nichts unmöglich sei? Sei humorvoll oder gerne auch mal ein wenig unkonventionell.

5. Emotionale Aufladung

Content mit hoher positiver oder negativer Stimmung, also emotional aufgeladene Inhalte, generieren Aufmerksamkeit und lösen beim Leser schneller Reaktionen aus. Eine emotionale Achterbahnfahrt bleibt länger in Erinnerung und wird daher gerne weiterempfohlen.

Eines der bekanntesten Beispiele viralen Marketings ist die Weihnachtskampagne von Edeka 2015. Unter dem Hashtag #heimkommen weckt Edeka allerlei Emotionen und eine traurig-fröhlich-schöne Weihnachtsstimmung. Allein auf YouTube erzielte der Clip über 60 Millionen Aufrufe.

6. Keep it simple

Dies bezieht sich nicht nur auf die Botschaft. Schreibe auf keinen Fall Romane! Auch die technische Umsetzung der Funktionen sollte so einfach wie möglich gehalten werden. Mache es Deinen Usern so einfach wie möglich, mit nur wenigen Klicks Inhalte in ihren Netzwerke weiterzuleiten! Doch Obacht: Besser man konzentriert sich hier auf die großen Netzwerke anstatt jeden noch so kleinen Dienst zu integrieren. Eine scheinbar willkürliche Zusammenstellung von Bookmarking-Diensten und Social Networks generiert sicherlich weniger Klicks als ein übersichtliches „Share on Facebook“.

7. Multimediale Inhalte

Online-Videos boomen, ebenso wie Podcasts. Bewerbe in Deinem Newsletter mit Audio- und Videobeiträge. Verlinke sie dazu mit einer speziellen Landingpage, denn das Abspielen in E-Mails ist naturgemöß schwierig.

8. Visualität

Visueller Content bietet eine Reihe an Vorteilen. Das menschliche Gehirn verarbeitet optische Reize deutlich schneller als alle anderen Impulse. Zudem ist es möglich, komplexe Sachverhalte übersichtlich und leicht konsumierbar darzustellen. In Social Media werden Image Posts ca. doppelt so häufig kommentiert und geteilt als medienfreie Inhalte.

10 Erfolgsfaktoren für virales Marketing

Ein virales Beispiel ist das Oscar Selfie von Ellen DeGeneres mit Bradley Cooper, Jennifer Lawrence und weiteren Hollywood Größen. Es wurde mit über 3 Millionen Retweets zum damals erfolgreichsten Tweet. Das besondere an dem Oscar Selfie ist jedoch, dass es mit einem Samsung Galaxy Note aufgenommen wurde, dessen Hersteller Oscar-Sponsor war. Aufgrund dieser Aufmerksamkeit stellte Samsung Ellen DeGeneres 3 Millionen US-Dollar für Spenden an wohltätige Einrichtungen zur Verfügung.

9. Share-to-social Buttons

Social Media ist ein tolles Instrument um die virale Verbreitung von Inhalten zu unterstützen. Ist Dir bekannt, dass Du “Share Buttons” auch in Newsletter einbauen kannst? So kann der Empfänger, Inhalte aus dem Newsletters schnell und einfach mit seinen Kontakten auf sozialen Plattformen teilen.

Fazit

Eine universelle Erfolgsformel für virales Marketing gibt es nicht. Fest steht aber: Deine Chancen für einen viralen Hit stehen gut, wenn Du Usern das Gefühl gibst, wertvoll zu sein. Zum kommerzielen Erfolg gehört natürlich auch, Deine Marke im richtigen Glanz erscheinen zu lassen.

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