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10 Erfolgsfaktoren für virales Marketing

Erfolgsfaktoren für virales Marketing

Eine Königsdisziplin für viele Marketer ist das Viralmarketing. Denn es ermöglicht gigantische Reichweiten und starkes Engagement innerhalb kürzester Zeit bei überschaubaren Kosten. Was will man mehr? Jedoch ist die Rezeptur für den Erfolg viraler Kampagnen ähnlich geheimnisumwoben wie der Heiligen Gral…

Wir haben keine Ahnung, wo sich der Heiligen Gral befindet. Doch möchten wir Ihnen mit diesem Beitrag einen Wegweiser geben. Welche Faktoren sind für die Viralität von Kampagnen besonders erfolgversprechend?

Begriffserklärung

Der Begriff „viral“ kommt ursprünglich aus der Medizin. Er steht in Assoziation mit dem Begriff des Virus. Im Bezug auf Marketing sollen sich positive Informationen über Produkte oder Dienstleistungen “Seuchenartig” – wie bei einer viralen Infektion in der Medizin – automatisch von Person zu Person weiter vermehren und somit die Bekanntheit erhöhen. Egal ob der Empfänger die Werbebotschaft erkennt oder nicht, es wird ein hohes Interesse ausgelöst.

Das mit Abstand erfolgreichste Format für virales Marketing ist das virale Video.

Unsere 10 Erfolgsfaktoren für virales Marketing

1. Kennt Ihr Eure Zielgruppe

Die Grundlage jeglicher Werbemaßnahme sind fundierte Kenntnisse über Eure Zielgruppe. Wen möchtet Ihr erreichen? Es ist enorm wichtig, dass die Inhalte sehr genau auf die Zielgruppe abgestimmt sind. Der Empfänger muss auf Anhieb das Gefühl bekommen, die Inhalte seien nicht nur für ihn passend, sondern könnten auch sein Netzwerk interessieren. Das Mitteilungsbedürfnis muss geweckt werden. Immerhin leiht er Eurer Botschaft seine Stimme, und steht somit auch mit seinem Namen für sie ein.

2. Biete Exklusivität

Schweige, wenn Du nichts zu sagen hast. Wer lediglich alte Kamellen zu erzählen hat, dem hört keiner zu. Wer exklusive Neuigkeiten verbreitet, gilt in seinem Netzwerk als gute Informationsquelle. Wer erzählt nicht gerne brandaktuelle Neuigkeiten? Versorge Deine Empfänger mit exklusiven Botschaften, die diese dann in ihre Netzwerke weiterreichen können.

3. Bleibe immer aktuell

Ähnlich wie bei der Exklusivität der Inhalte, gilt auch hier: Keiner hört gerne alte Kamellen. Zeige Deinen Empfängern, dass Euer Unternehmen Neues zu bieten hat und am Puls der Zeit lebt! Topaktuelle Informationen verbreiten sich wesentlich besser und schneller in den Sozialen Netzwerken. Auch hier gilt, dass Eure Kontakte durch das Verbreiten von heißen Neuigkeiten ihre eigene Reputation stärken können.

4. Mut zur Kreativität

Kreative Kampagnen prägen sich ein. Und sie verbreiten sich auch wesentlich besser, da sie für den Empfänger einen Mehrwert in puncto Unterhaltung mitbringen. So konnte Canal+ kürzlich einen viralen Hit mit einem Werbeclip landen, in dem ein Drehbuchautor des Senders eine haarsträubende und witzige Geschichte erzählt, wie er in dem Kleiderschrank einer Frau gelandet ist. Und wer erinnert sich nicht mit einem Schmunzeln an die tierische Toyota-Werbung, in der uns Brüllaffen erklärten, dass nichts unmöglich sei? Sei humorvoll oder gerne auch mal ein wenig unkonventionell.

5. Emotional aufladen

Content mit hoher positiver oder negativer Stimmung, also emotional aufgeladene Inhalte, generieren Aufmerksamkeit und lösen beim Leser schneller Reaktionen aus. Eine emotionale Achterbahnfahrt bleibt länger in Erinnerung und wird daher gerne weiterempfohlen.

Eines der bekanntesten Beispiele viralen Marketings ist die Weihnachtskampagne von Edeka 2015. Unter dem Hashtag #heimkommen weckt Edeka allerlei Emotionen und eine traurig-fröhlich-schöne Weihnachtsstimmung. Allein auf YouTube erzielte der Clip über 60 Millionen Aufrufe.

6. Keep it simple

Dies bezieht sich nicht nur auf die Botschaft. Schreiben sie auf keinen Fall Romane! Auch die technische Umsetzung der Funktionen sollte so einfach wie möglich gehalten werden. Mache es Deinen Empfängern möglich, mit wenigen Klicks Inhalte in ihre Netzwerke weiterzuleiten! Doch Obacht: Besser man konzentriert sich hier auf die großen Netzwerke anstatt jeden noch so kleinen Dienst zu integrieren. Eine scheinbar willkürliche Zusammenstellung von Bookmarking-Diensten und Social Networks generiert garantiert weniger Klicks als ein übersichtliches „Share on Facebook“.

7. Multimedial

Multimediale Inhalte stehen bei vielen Internetnutzern hoch im Kurs. Online-Videos boomen, ebenso wie Podcasts. Würze Deinen Newsletter mit interaktiven Grafiken, Audio- oder Videobeiträgen – ohne jedoch die Größe der E-Mail außer Acht zu lassen – die Eure Kontakte dann ihren Kollegen und Freunden weiterleiten können!

8. Visuell

Visueller Content bietet eine Reihe an Vorteilen. Das menschliche Gehirn verarbeitet optische Reize deutlich schneller als alle anderen Impulse. Zudem ist es möglich, komplexe Sachverhalte übersichtlich und leicht konsumierbar darzustellen. In den Sozialen Netzwerken werden Image Posts ca. doppelt so häufig kommentiert und geteilt als medienfreie Inhalte.

10 Erfolgsfaktoren für virales Marketing

Ein virales Beispiel ist das Oscar Selfie von Ellen DeGeneres mit Bradley Cooper, Jennifer Lawrence und weiteren Hollywood Größen. Es wurde mit über 3 Millionen Retweets zum damals erfolgreichsten Tweet. Das besondere an dem Oscar Selfie ist jedoch, dass es mit einem Samsung Galaxy Note aufgenommen wurde, dessen Hersteller Oscar-Sponsor war. Aufgrund dieser Aufmerksamkeit stellte Samsung Ellen DeGeneres 3 Millionen US-Dollar für Spenden an wohltätige Einrichtungen zur Verfügung.

9. Share-to-social

Social Media ist ein tolles Instrument um die virale Verbreitung von Inhalten zu unterstützen. Ist Dir bekannt, dass Du “Share Buttons” auch in Newsletter einbauen kannst? So kann der Empfänger, Inhalte aus dem Newsletters schnell und einfach mit seinen Kontakten auf sozialen Plattformen teilen.

10. Modular

Newsletter verstehen sich oft als informative Übersicht zu aktuellen Themen aus Eurem Unternehmen. Jedoch möchte kaum jemand diese komplette Übersicht mit seinem Netzwerk teilen. Ermögliche daher Deinen Empfängern, nur bestimmte Bereiche des Newsletters weiterzuleiten. So kann Dein Empfänger selbst entscheiden, welche Inhalte er für sein Netzwerk am passendsten hält.

Fazit

Eine Garantie für das Teilen von Content über soziale Medien gibt es nicht. Fest steht aber: Deine Chancen stehen gut, wenn Du Deinen Empfängern das Gefühl gibst, wertvoll zu sein! Die Kür ist, wenn Dir darüber hinaus gelingt, dass Empfänger sich dabei positiv mit Eurer Marke auseinandersetzen.

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