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Was ist eigentlich ein Exit Intent Popup?

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Es gibt zwei Gruppen von Website-Besuchern: a) Jene, welche zum Lead oder Kunden umgewandelt werden. Und b) jene, welche die Webseiten sang- und klanglos wieder verlassen. Letztere bilden eindeutig die Majorität. Wie damit umgehen?

Etwa 90% aller Website-Besucher sind innerhalb von Sekunden wieder weg. Meistens für immer. Schlecht für Dich, weil Du Dein selbst gestecktes Reaktionsziel, zum Beispiel Registrierung für den Newsletter, nicht erreicht hast.

Traffic ist wichtig im Online-Marketing. Wertvoll wird dieser jedoch erst, wenn der Besucher nicht nur herumstöbert, sondern auch verweilt und sogar eine Aktion tätigt. Mit einem Exit Intent Popup hast Du eine letzte (wenn auch kleine) Chance, den Besucher dauerhaft für Dich zu gewinnen.

Was genau ist ein Exit Intent Popup?

Der Exit Intent Popup erkennt in Echtzeit die Bewegungen der Maus Deines potenziellen Kunden. Mittels eines Algorithmus wird aus der Geschwindigkeit und Richtung eine Tendenz des Mauszeigers berechnet. Im letzten Augenblick, kurz bevor der Mauszeiger das (x) in der Ecke oben rechts erreicht, poppt automatisch ein Overlay-Fester auf.

Wie setzt ich den Exit Intent Popup ein?

Aufdringliche Pop-ups, blinkende Banner und Overlays sind im Web nicht gern gesehen und werden vom User meist als störend wahrgenommen. Es ist folglich etwas Fingerspitzengefühl gefragt, wenn man dieses Instrument zielführend einsetzen möchte. Bevor Du also loslegst, beherzige folgende Tipps:

  1. Achte darauf, dass Du ein wirklich relevantes oder gar exklusives Angebot präsentierst. Wer Besucher mit Nichtigkeiten stört, macht sich unbeliebt. Und der letzte Eindruck ist der Wichtigste (nach dem ersten Einduck jedenfalls).
  2. Mache das Angebot gut erfassbar. Mit Glück widmet der Besucher Deinem Angebot eine halbe Sekunde. Eher weniger.
  3. Platziere Exit Intent Popups je Besucher nur 1x innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Wenn ein Besucher darauf reagiert hat, sollte der nie erneut damit konfrontiert werden.
  4. Achte auf die Usability bei Nutzung mobiler Endgeräte.

Das Reaktionsziel bestimmst Du: Download eines eBooks, Nutzungs eines Gutscheincodes oder Bewerten der Kundenzufriedenheit. Es ist auch Deine Entscheidung, ob das Overlay-Fenster mit einem Formular ausgestattet ist. Oder ob der platzierte Call-to-Action-Button auf eine Landingpage mit einem Formular führt.

7 Vorteile eines Exit Intent Popups

Im Idealfall bietet Dein Exit Intent Popup gleich mehrere Vorteile:

  1. Generierung von Leads
  2. Erhöhen der Verweildauer auf der Website (gut für das Google-Ranking!)
  3. Traffic-Potential besser ausschöpfen
  4. Dem Besucher Mehrwert bieten


Quelle OptinMonster

Fazit

Exit Intent Popups gehören längst zum Standard-Repertoire gewiefter Online-Marketer. Deshalb haben sich auch die User längst daran gewöhnt. Das bedeutet für Dich zweierlei. Erstens: Stecke Deine Erwartungen nicht zu hoch. Die Reaktionsrate auf Exit Intent Popups ist selten größer als 1-2%. Zweitens: Gerade deshalb musst Du Euren Website-Besuchern etwas Besonderes bieten. Etwas, worauf Sie mit einem „Wow“ reagieren. Das ist zugegebenermaßen nicht einfach. Aber was ist das schon? 😉

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