E-Mail-Marketing

Der optimale Zeitpunkt für E-Mail-Marketing

optimalen Versandzeitpunkt im E-Mail-Marketing

Über den optimalen Versandzeitpunkt im E-Mail-Marketing wurde schon viel geschrieben. Da es DEN richtigen Zeitpunkt nicht gibt, wollen wir Dir eine Anleitung an die Hand geben, mit der Du Dein E-Mail-Marketing zeitlich gut ausrichten kannst.

So ermittelst Du den optimalen Versandzeitpunkt für Dein E-Mail-Marketing

Was willst Du erreichen?

Zunächst stellt sich die Frage, was mit Deinem E-Mail-Marketing primär erreicht werden soll. Geht es eher um Performance-Ziele wie Verkaufen oder um psychologische Ziele wie Retention oder Branding? Nicht alles lässt sich zu einem bestimmten Zeitpunkt gleichermaßen gut erreichen. So braucht ein Newsletter-Empfänger zum Studieren von Content relativ viel Zeit und Ruhe. Sich für etwas zu registrieren oder ein Impulskauf ist auch spontan möglich.

Wie tickt das Umfeld der Entscheider?

Bei manchen Kaufentscheidungen sitzen verschiedene Personen bzw. Stakeholder mit im Boot. Wann sich so ein „Gremium“ trifft, ist entscheidend für den Zeitpunkt der Ansprache. So werden zum Beispiel Reisepläne von Familien gern an Sonn- und Feiertagen besprochen. Der Jour fixe in Unternehmen ist meistens an einem Freitag- oder Montagmorgen.

Newsletter Öffnungsrate

Wann lässt sich das gewünschte Ziel am besten erreichen?

Das gesetzte Reaktionsziel lässt sich dann am besten erreichen, wenn der Empfänger Lust und Zeit dazu hat. Ganz einfach, oder? Leider ticken Zielkunden oft unterschiedlich. Entnehme am besten Euren Transaktions- und Trackingdaten, wann Buyer Personas am liebsten kaufen bzw. Content konsumieren. Dazu kannst Du in Google Analytics zum Beispiel individuelle Berichte auf Basis von Wochentagen und Uhrzeiten anlegen. Hier eine ausführliche Anleitung von Christian Ebernickel.

Was sind geeignete KPIs?

Die Öffnungsrate von E-Mails sagt wenig darüber aus, ob ein optimaler Versandzeitpunkt gewählt wurde. Auch sagt er wenig über den Erfolg der gesamten Kampagne aus. Messe den Erfolg ebenfalls auf Basis von CTR und Konversionsraten. Attributiere dazu unbedingt die Hyperlinks in Deinen E-Mails und verfolge die Sessions auf den Landingpages.

Was ist mit Urlaubszeiten?

Vor allen in der Ferienzeit sind relativ viele Menschen weit weg von zuhause. In manchen Fällen lässt sich jedoch gerade dann gute Konversionsraten erzielen, weil die Nicht-Urlauber mehr Zeit und Ruhe haben, sich mit Angeboten auseinanderzusetzen.

Newsletter-Versandzeitpunkt

Besonderheit im B2B

E-Mails, die sich morgens zu Arbeitsbeginn im (naturgemäß überfüllten) Postfach befinden, erzielen zwar normal hohe Öffnungsraten. Jedoch konvertieren sie relativ schwach. Der Grund liegt auf der Hand: E-Mails werden nur oberflächlich „durchgescannt“. Schließlich sollen zunächst die wichtigen Tasks identifiziert und abgearbeitet werden. Öffnen und Durchklicken kann auch „Aufräumen“ bedeuten.

Daher lohnt es sich sehr oft, nicht zu sehr auf die Öffnungsraten zu schielen. Und ein paar Stunden später zu versenden, um in ein bereits aufgeräumtes Postfach aufzulaufen.

Jedoch auch nicht zu spät: Erreicht eine E-Mail den Empfänger erst kurz vorm bzw. nach Feierabend, befindet sie sich wieder im überfüllten Postfach des Folgetages.

Fazit

Geeignete Versandzeitpunkte für das E-Mail-Marketing gibt es viele – aber als Versender muss man die erstmal ermitteln. Entscheidend sind Zielkunden, Content und das Reaktionsziel. Im Zweifel lohnt es sich, allzu heterogene Listen zu segmentieren und zeitlich getrennt zu bearbeiten.

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